Welt News

Vatikan mahnt zur Vorsicht vor „Erscheinungen“

Die katholischen Gläubigen wurden seit Jahrhunderten von vermeintlichen Wundern wie Stigmata, den Kreuzigungswunden Jesu an den Händen und Füßen heiliger Personen, in Aufregung versetzt. Das Lehrbüro des Vatikans hat klargestellt, dass solche Ereignisse äußerst vorsichtig bewertet werden müssen, da sie betrügerisch sein könnten und zur persönlichen Bereicherung oder Schaffung von Kulten genutzt werden könnten.

Im Ersatz für die Regeln von 1978 betonte die DDF (Dikasterium für die Glaubenslehre), dass die Beurteilung solcher Phänomene auch Probleme wie Fehlverhalten, Manipulation und die Einheit der Kirche beschädigen könnte. Eine offizielle Anerkennung solcher übernatürlichen Ereignisse durch den Vatikan ist äußerst selten, und viele Pilgerstätten, die mit solchen Phänomenen in Verbindung stehen, wurden nicht vom Vatikan bestätigt, was jedoch den Glauben nicht ernsthaft gefährdet.

Es wurde auch hervorgehoben, dass die Verbreitung angeblich religiöser Phänomene, von denen einige als offensichtlich gefälscht entlarvt wurden, ein Faktor für die Spaltung des Christentums und die Entstehung des Protestantismus im 16. Jahrhundert war. Bischöfe werden nun ermutigt, bei kontroversen oder offensichtlich gefälschten Phänomenen Maßnahmen wie Verbote oder Einschränkungen der Verehrung zu ergreifen und vor der Veröffentlichung ihrer Urteile die Genehmigung des Vatikans einzuholen.

Siehe auch  Putin greift die Nato an? Meinungsverschiedenheiten über Horrorszenario

Krypto News Deutschland

Das beliebte Magazin für die aktuellsten Krypto News zu Kryptowährungen auf deutsch. Experten-Analysen, Prognosen, Nachrichten und Kurse zu allen Coins, findest du zuverlässig und in Echtzeit auf unserem Magazin.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"