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Bitcoin-Preise unter Druck: Hohe Waleaktivität und Gewinnmitnahmen sorgen für Volatilität

Könnte ein plötzlicher Rückgang auf $114.000 neue Handelschancen für Investoren bieten?

In der Welt der Kryptowährungen ist der Bitcoin-Kurs gestern um 5 % gesunken und liegt jetzt bei 116.850 Euro. Dies geschah nach einem Wochenstart mit einem Preisrekord von 120.000 Euro, der nun als entscheidende Marke für Händler gilt.

Ein Blick auf die Profitverlagerung von Bitcoin-Walen

Eine Analyse von CryptoQuant zeigt, dass die jüngste Preiskorrektur zum Teil durch Profitmitnahmen von großen Bitcoin-Haltern—auch bekannt als „Wale“—verursacht wurde. Diese Wale haben am Montag etwa 1.800 BTC auf der Handelsplattform Binance deponiert. Dies deutet darauf hin, dass sie Gewinne nach dem historischen Rekordhoch realisieren oder sich in einem Markt mit hoher Volatilität absichern möchten.

Die Bedeutung des CME-Futures-Gaps

Die Rallye von Bitcoin hat ein sogenanntes CME-Futures-Gap zwischen 114.380 und 115.630 Euro hinterlassen. Historisch gesehen neigen Märkte dazu, solche Lücken zu schließen, was bedeuten könnte, dass der Bitcoin-Preis möglicherweise auf 114.400 Euro fallen wird, bevor er wieder ansteigt. Analyst Mikybull Crypto prognostiziert, dass dies während der Bekanntgabe des Verbraucherpreisindex (CPI) geschehen könnte.

Aktuelle Marktverhältnisse und Volatilität

Der Anstieg der Wale-Aktivität und die Tatsache, dass 98 % des Bitcoin-Vorrats mit Gewinn in den Händen von Langzeitinhabern sind, führen zu einer erhöhten Marktentwicklung. Andrés Dragosch von Bitwise kommentierte, dass solche dynamischen Veränderungen oft Vorboten für größere Preiskorrekturen sind.

Fazit zur aktuellen Marktlage

Die gegenwärtigen Veränderungen im Bitcoin-Markt spiegeln bedeutende Trends wider. Trader, die mit dieser Volatilität umgehen können, stehen möglicherweise vor neuen Chancen. Analyst Michael van de Poppe betont, dass der Markt über der Marke von 108.000 Euro bleiben sollte, um den Aufwärtstrend aufrechtzuerhalten.

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Sebastian Knell

Sebastian Knell – DeFi-Kolumnist - Sebastian analysiert dezentrale Finanzsysteme (DeFi) und erklärt, wie Blockchain-basierte Finanzlösungen funktionieren. Er hat Erfahrung im Bankwesen und Fintech und schreibt über Kreditprotokolle, automatisierte Handelsstrategien und smarte Verträge. Seine Artikel bieten klare Erklärungen für Anleger und Entwickler, die DeFi besser verstehen wollen.

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