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Bitcoin unter Druck: Droht ein weiterer Kurssturz?

Könnte die Geschichte sich wiederholen? Prognosen über den weiteren Verlauf des Bitcoin-Marktes und mögliche Auswirkungen auf Investoren

Die Zukunft von Bitcoin, der größten Kryptowährung der Welt, steht unter Druck. Analysten und Strategen machen sich Sorgen, dass das aktuelle Marktumfeld der Beginn einer langen Phase sein könnte.

Historische Rückblicke und aktuelle Trends

Analysten der renommierten Forschungsfirma Ned Davis Research haben in einem aktuellen Bericht darauf hingewiesen, dass die zwei Hauptstrategen Pat Tschosik und Philippe Mouls eine potenzielle Kursveränderung der Kryptowährung vorhersagen. Sie stellten fest, dass wenn der gegenwärtige Bärenmarkt anhält und sich zu einem umfassenden Bitcoin-Winter entwickeln sollte, die Preise möglicherweise auf bis zu 31.000 USD fallen könnten.

Die Bedeutung der Vorhersagen

Solche Vorhersagen sind besonders wichtig, da Bitcoin derzeit bei etwa 69.000 USD gehandelt wird. Dies ist ein Rückgang von etwa 45% gegenüber dem Rekordhoch von 126.199 USD, das im Oktober des letzten Jahres erreicht wurde. Ein weiterer Rückgang auf 31.000 USD würde einen weiteren Verlust von rund 55% bedeuten.

Ein Rückblick auf die Bitcoin-Winter

Ned Davis Research hat zudem betont, dass die vergangenen Bitcoin-Winter im Durchschnitt Rückgänge von 84% zeigten. Die gegenwärtige Verkaufswelle könnte, so Tschosik und Mouls, bei einer ähnlichen Entwicklung einen Rückgang zwischen 70% und 75% nach sich ziehen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass in der aktuellen Abwärtsbewegung erst 129 Tage seit dem Höchststand vergangen sind.

Das Umfeld von Bitcoin und institutionelle Investoren

Ein wesentlicher Punkt, den die Analysten anmerken, ist die zunehmende Zahl institutioneller Käufer im Kryptowährungsmarkt. Diese könnten, so die Hoffnung, zu einer stabileren Preisentwicklung beitragen. Tschosik und Mouls sind der Meinung, dass die Ausmaße der Rückgänge während Bärenmärkten tendenziell abnehmen und diese Entwicklung sich fortsetzen könnte.

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Markterwartungen und künftige Risiken

Die negativen Markterwartungen nehmen zu: Geoffrey Kendrick von Standard Chartered Bank schätzt, dass digitale Vermögenswerte in den kommenden Monaten weitere Belastungen erleben werden. Er sieht die Möglichkeit, dass Bitcoin auf 50.000 USD oder sogar darunter fallen könnte. John Blank von Zacks Investment Research schätzt, dass Bitcoin aufgrund der Durchschnittsdauer eines Kryptowinters, die mehr als ein Jahr beträgt, auf 40.000 USD fallen könnte.

Fazit: Die Zukunft von Bitcoin bleibt ungewiss

Angesichts der sich abzeichnenden Risiken und volatilen Marktentwicklungen bleibt die Lage für Bitcoin angespannt. Ob der Kryptowährungsmarkt eine beharrliche Erholung erleben kann oder ob wir in eine tiefere Abwärtsbewegung eintreten, hängt von mehreren Faktoren ab, einschließlich der Reaktion der institutionellen Investoren und den globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

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