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Beruhigung in der Krypto-Krise: Expertentipps gegen Panik

"Warum Anleger jetzt einen kühlen Kopf bewahren sollten: Ein Blick auf die historischen Marktzyklen von Bitcoin"

Auf Einen Blick

  • Ki Young Ju, CEO von CryptoQuant, äußert, dass es “viel zu früh ist, in Panik zu geraten”.
  • Bitcoin fiel auf einen Preis von etwa 82.300 USD, was einem Rückgang von nahezu 25% seit dem Allzeithoch entspricht.
  • Der Analyst betont, dass Korrekturen von 30% in Bullenmärkten typisch sind und Bitcoin bei 57.000 USD als Bear Market eingestuft werden könnte.

Bitcoin unter Druck

In den letzten Tagen hat der Bitcoin- und Kryptomarkt eine dramatische Abwärtsbewegung erfahren. Der Bitcoin-Kurs, die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, sank auf über dreimonatige Tiefststände von rund 82.300 USD. Dieser Rückgang von fast 25% im Vergleich zu den Allzeithochs von 109.600 USD stellt ebenso einen 12%igen Rückgang im bisherigen Jahr (YTD) dar, nachdem der Kurs zu Jahresbeginn etwa 93.600 USD betrug.

Analyse der Marktsituation

Ki Young Ju, der Geschäftsführer von CryptoQuant, argumentiert, dass es trotz der aktuellen Marktbewegungen “viel zu früh ist, in Panik zu geraten”. In einem Thread auf der Plattform X wies er darauf hin, dass 30% Korrekturen in Bullenmarktzyklen für Bitcoin typisch seien. Beispielsweise fiel der Bitcoin-Kurs während des Bullenmarktes 2021 um bis zu 53%, erholte sich jedoch und erreichte schließlich ein neues Allzeithoch.

Young Ju hebt hervor, dass der maximale Schmerz für Bitcoin in diesem Zyklus etwa bei 77.000 USD liegen könnte, was einer 30%igen Abwärtskorrektur von den Allzeithochs entspricht. Er fügte hinzu, dass Bitcoin erst dann als Bärenmarkt betrachtet werden kann, wenn der Preis unter den Basispreis der Miner fällt, welchen er am 19. Februar auf 57.000 USD schätzte.

Der Widerstand und die Marktentwicklung

Young Ju ist nicht der einzige Analyst, der die aktuelle Korrektur von Bitcoin als moderat im Vergleich zu vergangenen Zyklen darstellt. Glassnode teilte ähnliche Daten am 26. Februar mit. Abweichend von Young Ju warnte die Plattform jedoch, dass die nächste bedeutende Unterstützung für Bitcoin bei rund 71.000 USD liegen könnte.

Siehe auch  Deutschlands Bitcoin-Verkauf und die Zukunft der Kryptowährungen

Insgesamt zeigt die Analyse von Experten, dass der aktuelle Rückgang zwar signifikant ist, jedoch innerhalb der typischen Schwankungen des Kryptomarktes liegt und eine Erholung nicht ausgeschlossen ist.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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