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Coinbase: Gerücht über Bitcoin-Wallet prescht Spekulationen an

"Was dieses historische Bitcoin-Transfer über die Ursprünge der Kryptowährung verrät und welche Geheimnisse verborgen bleiben"

Auf Einen Blick

  • Am Freitag wurden 10.000 BTC aus acht langen Zeit inaktiven Wallets transferiert, gesamte 80.000 BTC im Wert von über 8 Milliarden Dollar.
  • Die Wallets stammen aus der „Satoshi-Ära“ der Bitcoin-Geschichte, als Bitcoin zwischen 2009 und 2011 von seinem anonymen Gründer erstellt wurde.
  • Coinbase-Direktor Conor Grogan hat Gerüchte über eine angebliche Transaktion aus einem dieser Wallets als falsch bezeichnet.

Der historische Bitcoin-Transfer

Am Freitag ereignete sich ein bedeutender Vorfall in der Krypto-Welt, als 80.000 Bitcoin (BTC) im Wert von etwa 8,6 Milliarden Dollar bewegt wurden. Acht Wallets, die seit 2011 inaktiv waren, transferierten jeweils 10.000 BTC zu neuen SegWit-Adressen. Diese Wallets stammen aus der „Satoshi-Ära“, einer Zeit, in der der Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto aktiv war.

Spekulation innerhalb der Krypto-Community

Die Identität der Wallets bleibt unklar, ebenso wie deren Eigentümer. In der Krypto-Community gibt es viel Spekulation und Neugier über die Bewegungen dieser Coins. Der Direktor von Coinbase, Conor Grogan, der auf der Plattform X als „Connor“ bekannt ist, hat kürzlich auf ein Gerücht reagiert, das sich um eine der mysteriösen Adressen rankte, die 10.000 BTC verschoben hat. Ein Nutzer behauptete, dass diese Wallet im Jahr 2013 in einem Forum erwähnt wurde und postete sogar einen Screenshot.

Mythos entlarvt

Grogan wies die Behauptung jedoch als gefälscht zurück, indem er auf X schrieb: „Der Typ hat es erfunden.“ Laut Grogan gab es nie eine Transaktion über 1,5 BTC zu oder von der Adresse. Er stellte auch ein Blockchain-Daten-Screenshot zur Verfügung, das diese Aussage unterstützt und aufzeigt, dass eine derartige Transaktion nie stattgefunden hat.

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Ein Blick auf die Wallets

Die auf der Plattform Arkham durchgeführte Analyse deutete darauf hin, dass alle Wallets möglicherweise im Besitz der gleichen Entität sind. Es hat sich jedoch niemand öffentlich zu der Eigentümerschaft bekannt. Arkham verbreitete kürzlich ein Update, in dem die Spekulation um einen Bitcoin-Oberhai, der verkaufen könnte, entkräftet wurde. Die Transfers von 8 Milliarden Dollar könnten mit Adress-Upgrades zusammenhängen, wobei ein Umzug von 1- zu bc1q-Adressen stattfand. Arkham erklärte: „Es gibt keine Hinweise darauf, dass dieser Whale Bitcoin verkauft.“

Fazit

Die Bewegung dieser Bitcoin stellt einen der größten Transfers seit Bestehen der Kryptowährung dar und wirft Fragen über die zukünftige Entwicklung des Marktes auf. Die komplexen Identitäten und Historien der beteiligten Wallets halten die Krypto-Community weiterhin in Atem.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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