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Gericht entscheidet: Craig Wright hat gefälschte Behauptung über Bitcoin erfunden

Der vermeintliche Bitcoin-Erfinder: Eine Geschichte von Lügen und Täuschung

Ein australischer Informatiker hat eine lange Geschichte aufgebaut, in der er behauptet, der Schöpfer des Bitcoins zu sein. Doch ein britischer Richter hat nun entschieden, dass diese Behauptung auf einer Lüge basiert. Der Informatiker Craig Wright wurde vom Richter am High Court in London beschuldigt, "ausgiebig und wiederholt" gelogen und Dokumente "im großen Stil" gefälscht zu haben, um seine falschen Ansprüche zu unterstützen.

Die Geschichte von Craig Wright basierte auf der Behauptung, der Autor eines bahnbrechenden Whitepapers aus dem Jahr 2008 zu sein, das unter dem Pseudonym "Satoshi Nakamoto" veröffentlicht wurde. Dieses Whitepaper bildete die Grundlage für die Entwicklung des Bitcoin und sorgte dafür, dass Wright als der geheimnisvolle Schöpfer der Kryptowährung bekannt wurde. Doch Richter James Mellor kam nach einer eingehenden Untersuchung zu dem Schluss, dass die Beweise, die Wright mit Satoshi Nakamoto in Verbindung brachten, "überwältigend" waren.

Die Entscheidung des Richters erfolgte nach einer Verhandlung in einem Fall, den die Crypto Open Patent Alliance (COPA) angestrengt hatte, um Wright davon abzuhalten, Entwickler des Bitcoins zu verklagen. In seinem schriftlichen Urteil stellte Richter Mellor fest, dass Wright trotz seines Versuchs, sich als hochintelligent darzustellen, nicht annähernd so klug sei, wie er glaubte. Die gefälschten Dokumente und Lügen, so der Richter, dienten alle dazu, Wrights größte Lüge zu unterstützen - die Behauptung, Satoshi Nakamoto zu sein.

Neben den gefälschten Dokumenten und Lügen gegenüber der Öffentlichkeit stellten auch Wrights Handlungen bei der Verfolgung von Entwicklern und seine Äußerungen über Bitcoin selbst den Anspruch in Frage, der Schöpfer dieser revolutionären Kryptowährung zu sein. Wright, der im Februar vor Gericht bestritt, Dokumente gefälscht zu haben, beabsichtigt Berufung gegen die Entscheidung des Gerichts einzulegen.

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Die COPA, deren Mitglieder auch Unternehmen wie die Zahlungsfirma Block von Twitter-Gründer Jack Dorsey umfassen, bezeichnete das Urteil als "einen Wendepunkt für die Open-Source-Gemeinschaft". Die Organisation betonte, dass Entwickler nun ohne die Furcht vor rechtlichen Auseinandersetzungen mit Wright ihre wichtige Arbeit zur Wartung, Weiterentwicklung und Verbesserung des Bitcoin-Netzwerks fortsetzen können.

Das Urteil des britischen Richters hat weitreichende Auswirkungen auf die Krypto-Community und die Diskussion über den Ursprung des Bitcoins. Es wirft nicht nur Fragen zur Glaubwürdigkeit von Craig Wright auf, sondern verdeutlicht auch die Bedeutung von Transparenz, Ehrlichkeit und Integrität in der Welt der Kryptowährungen. Entwickler und Enthusiasten werden nun daran erinnert, die Fakten sorgfältig zu prüfen und sich nicht von falschen Behauptungen und gefälschten Dokumenten täuschen zu lassen.

Die Geschichte von Craig Wright und seiner angeblichen Rolle als Schöpfer des Bitcoins wird nun neu bewertet und wirft ein Licht auf die Komplexität und Herausforderungen bei der Identifizierung der wahren Köpfe hinter den Innovationen in der Kryptowelt. Trotz seiner hartnäckigen Behauptungen und Versuche, die Wahrheit zu verschleiern, zeigt das Urteil des britischen Richters, dass Lügen und Täuschung langfristig nicht unentdeckt bleiben können. Die Krypto-Community lernt aus diesem Fall, dass Authentizität und Glaubwürdigkeit unerlässlich sind, um das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen und die Integrität des Ökosystems zu bewahren.

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