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Jameson Lopp warnt: Bitcoins ohne Quantenresistenz verbrennen!

"Die bedrohliche Zukunft der Kryptowährungen: Warum cyber-sichere Strategien und der Schutz vor Quantenangriffen wichtig sind"

Top Cypherpunk fordert das Verbrennen von quantensicheren Bitcoins

Auf Einen Blick

  • Jameson Lopp schlägt vor, Bitcoins ohne Quantenschutz zu verbrennen.
  • Er argumentiert, dass eine Wiederherstellung durch Quantencomputer nicht funktionieren kann.
  • Ein großer Diebstahl würde den Bitcoin-Preis erheblich beeinträchtigen.

Der Aufruf zum Verbrennen von Bitcoins

In einem kürzlich veröffentlichten Blogbeitrag hat der prominente Cypherpunk Jameson Lopp die drastische Maßnahme des Verbrennens von Bitcoins vorgeschlagen, die nicht quantenresistent sind. Für Lopp ist klar, dass die Wiederherstellung von Bitcoins durch Quantencomputer nicht praktikabel ist. Er sieht in dieser Methode eine Verletzung des Eigentumsrechts und eine Gefährdung des Vertrauens in die Kryptowährung. Zudem führt er an, dass ein großflächiger Diebstahl den Bitcoin-Preis drastisch senken würde. „Ich selbst bin nicht daran interessiert, quantenfähige Akteure zu belohnen, indem ich das im Umlauf befindliche Geld nur wegen einiger Personen, die ihre Schlüssel längst verloren haben, inflationiere“, so Lopp.

Warum die quantenbasierte Wiederherstellung scheitern würde

Lopp erklärt, dass eine Person mit einem leistungsstarken Quantencomputer wahrscheinlich die Bitcoin-Reichenliste ins Visier nehmen würde und gezielt Adressen angreifen könnte, die ihre privaten Schlüssel offengelegt haben. Dies gilt insbesondere für die Mehrheit der bereits verbrannten Adressen.

Er warnt, dass eine Durchsetzung der quantenbasierten Wiederherstellung die Sicherheit des Netzwerks schwächen würde, da es den Verlusten von nicht verdienten Coinks Vorschub leisten könnte. Der prominente Softwareentwickler zieht einen Vergleich zu einem Einbrecher, der in die notwendigen Ressourcen und Fähigkeiten investiert, um ein Gebäude auszurauben. Er beschreibt Quantenminer als „Vampire, die sich am System laben“. Selbst wenn solche Bemühungen wohlwollend gemeint sind, könnte die mächtige Technologie letztlich in „gegnerischen Händen“ enden.

Siehe auch  Kryptowährungen: Chancen und Herausforderungen für die Zukunft der Finanzen

Schlussfolgerung

Lopps Position beleuchtet die dringenden Herausforderungen und Risiken, die mit der Entwicklung von Quantencomputern und ihren möglichen Auswirkungen auf Kryptowährungen verbunden sind. Die Debatte über die Sicherheit von Bitcoin und die Notwendigkeit quantensicherer Alternativen wird in den kommenden Jahren vermutlich an Bedeutung gewinnen. Dies ist nicht nur für Investoren, sondern auch für die Zukunft der Blockchain-Technologie von entscheidender Bedeutung.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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