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Ki Young Ju : Marktanalyse prescht Bitcoin auf neues Allzeithoch

„Warum institutionelle Investitionen die Spielregeln ändern und eine neue Ära für Bitcoin einläuten“

Auf Einen Blick

  • CryptoQuant CEO Ki Young Ju erklärt, dass der Bitcoin-Zyklus tot ist.
  • Institutionelle Investoren beeinflussen den Markt erheblich.
  • Bitcoin erreichte im Mai einen Höchststand von 112.000 $ und fiel dann auf 123.000 $.

Ein Wandel im Bitcoin-Markt

In einem jüngsten Tweet hat Ki Young Ju, CEO von CryptoQuant, behauptet, dass der Bitcoin-Zyklus, der auf einer vierjährigen Marktstruktur basierte, nicht mehr gültig ist. Diese Aussage folgt dem zunehmenden Einfluss institutioneller Investoren und deutet auf ein signifikantes Umdenken im Kryptowährungsmarkt hin.

Rückblick auf frühere Vorhersagen

Im März hatte Young Ju noch prognostiziert, dass der Bitcoin-Bullenzug vorbei sei und dass alle Indikatoren auf einen Bärenmarkt hindeuteten. Zu diesem Zeitpunkt trade Bitcoin rund um 83.000 $. Zahlreiche Liquidationen von Wal-Investoren hatten zu dieser pessimistischen Stimmung beigetragen.

Die bullischen Indikatoren fielen auf mehrjährige Tiefststände, was insgesamt zu einer Panik unter den Händlern führte. Es scheint jedoch, dass sich die Situation rasch stabilisierte, nachdem Bitcoin im April eine Unterstützung getestet hatte. Bereits im Mai übertraf Bitcoin seinen Höchststand von Januar und erreichte einen neuen Rekordpreis von 112.000 $.

Die neue Realität

Nach dieser Marktbewegung musste Young Ju seine vorherigen Annahmen überdenken und gab öffentlich zu, dass er falsch lag. Er stellte fest, dass die Kryptowährungslandschaft durch die zunehmende institutionelle Kapitalzufuhr in verschiedene Bitcoin-Fonds eine neue Dynamik erfahren hat.

In seiner neuesten Einschätzung bekräftigte er seine optimistische Haltung und erklärte, dass die Theorie des Bitcoin-Zyklus obsolet sei aufgrund des wachsenden institutionellen Interesses. Young Ju erwähnte, dass sein vorheriger Hinweis auf das Ende des Bullenzugs auf den traditionellen zyklischen Mustern basierte, in denen Bitcoin-Wale in der ersten Phase eines Zyklus ansammeln und ihre Bestände in der Spitze zu Gunsten der später eintretenden Retail-Anleger abstoßen.

Siehe auch  Steigende Liquidität: Bitcoin auf Kurs zu neuen Rekorden?

In der aktuellen Situation hätten institutionelle Investoren in der Lage, Profit zu realisieren, ohne nennenswerten Preisdruck auszuüben. „Die institutionelle Übernahme ist größer als wir dachten“, bemerkte er und räumte ein, dass er diese Marktverschiebung ignoriert hatte.

Zudem gibt es ein starkes Engagement durch Bitcoin-ETFs, die konstant Anteile kaufen. Diese ETF-Investitionen stehen im Wettbewerb mit Bitcoin-Treasury-Unternehmen, die in der ersten Jahreshälfte doppelt so viele Bitcoins erworben haben wie die Investmentfonds.

Abgerundet wird dieser Optimismus von führenden Marktvertretern wie Michael Saylor und dem Binance-CEO CZ. Saylor hat kürzlich erklärt, dass die Zeit des Bärenmarktes vorbei sei, während CZ sogar prognostiziert, dass Bitcoin in diesem Zyklus auf 1 Million $ steigen könnte.

Fazit

Ki Young Ju’s Aussagen verdeutlichen die Veränderungen im Bitcoin-Markt und die zunehmende Bedeutung institutioneller Investoren. Der Austausch von Ansichten unter Branchenführern widerspiegelt einen optimistischen Ausblick für die Zukunft der Kryptowährung.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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