Ohio : Genehmigt Bitcoin-Zahlungen für staatliche Gebühren und Dienstleistungen
Ohio öffnet die Türen für digitale Währungen: Welche Veränderungen stehen bevor und wie reagieren die Bürger auf die neuen Zahlungsoptionen?

Auf Einen Blick
- Ohio genehmigt die Nutzung von Kryptowährungen zur Zahlung von staatlichen Gebühren.
- Die Entscheidung erfolgte nach monatelangen Beratungen und der Auswahl eines Anbieters für Krypto-Transaktionen.
- Dieser Schritt positioniert Ohio als Vorreiter im Bereich digitaler Zahlungsmethoden.
Genehmigung von Kryptowährungszahlungen in Ohio
Die Ohio State Board of Deposit hat endgültig beschlossen, dass die Bürger staatliche Gebühren und Dienstleistungen mit Kryptowährungen begleichen können. In einer Sitzung am Mittwoch erreichte der Vorstand ohne Gegenstimmen einen entscheidenden Schritt, indem er einen Anbieter zur Verarbeitung von Krypto-Transaktionen auswählte, zu denen auch Bitcoin gehört. Dies markiert den Abschluss eines monatelangen Prozesses, der im April begann, als der Secretary of State Frank LaRose und der State Treasurer Robert Sprague den Vorstand aufforderten, die Möglichkeiten von Krypto-Zahlungen in Betracht zu ziehen.
Nachhaltiger Fortschritt in der Krypto-Zahlung
LaRose betonte, dass sein Büro jährlich Hunderttausende von Anmeldungen bearbeitet, von Unternehmensregistrierungen bis hin zu Kampagnenfinanzberichten. Viele Kunden hätten nach einer einfacheren Zahlungsmethode mit Kryptowährungen gefragt. „Ich habe die Nachfrage aus erster Hand gehört“, sagte LaRose. „Die Bewohner Ohios fordern eine Krypto-Option, und ich bin stolz darauf, dass wir jetzt die Ersten sind, die dies bieten.“ Diese Entwicklung erregte schnell Aufmerksamkeit in der Krypto-Community. Paul Grewal, Chief Legal Officer von Coinbase, lobte den Schritt in einem sozialen Medienbeitrag und bemerkte: „Regierungszahlungen in Ohio heute. Alles morgen on-chain.“
Umfassenders digitales Asset-Engagement Ohios
Die Genehmigung des Anbieters ist nur ein Teil von Ohios umfassenderem Engagement für digitale Vermögenswerte. Im Juni verabschiedete das Repräsentantenhaus das Ohio Blockchain Basics Act, ein Gesetz, das lokale Regierungen daran hindert, die Nutzung digitaler Vermögenswerte einzuschränken. Darüber hinaus werden Krypto-Transaktionen unter 200 US-Dollar von der Kapitalertragssteuer-Berichterstattung ausgenommen, was die Nutzung für kleinere Anwender erleichtert. LaRose unterstützt auch den House Bill 18, der die Einrichtung eines Ohio Strategic Crypto Reserve anstrebt. Dieses Reservat soll mit einem Teil der Staatseinnahmen finanziert werden und digitale Vermögenswerte im Rahmen einer breiteren Finanzstrategie Ohios halten.
Nationaler Trend zur Integration von Bitcoin
Ohios Aktivitäten erfolgen im Rahmen einer Welle von Initiativen auf Landesebene, die darauf abzielen, Bitcoin in die öffentliche Politik zu integrieren. Laut dem Bitcoin Laws Tracker haben 47 Bundesstaaten Vorschläge für Strategic Bitcoin Reserves (SBR) eingebracht; etwa 26 befinden sich derzeit in aktiven Diskussionen. Während einige Bundesstaaten wie Arizona, Texas und New Hampshire recht schnell tätig wurden, stagnieren die meisten anderen noch in den Ausschussüberprüfungen. In Michigan hat sich die Stimmung jedoch jüngst gewandelt. Nach sieben Monaten ohne Fortschritt wurde der House Bill 4087 diese Woche an den Regierungsausschuss weitergeleitet und belebt damit den Vorstoß des Bundesstaates für ein Bitcoin-Reservat.
Fazit
Die Entscheidung Ohios, Kryptowährungszahlungen für staatliche Dienstleistungen zuzulassen, positioniert den Bundesstaat als Innovationsführer im Bereich digitaler Zahlungsmethoden. Angesichts der wachsenden Nachfrage nach digitalen Optionen und der fortschreitenden Gesetzgebung könnte Ohio ein Modell für andere Bundesstaaten werden, die ähnliche Maßnahmen in Erwägung ziehen.
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