CoinShares : Forschung entkräftet Ängste um ETH-Sicherheit trotz Quantum-Risiken
"Wie die Bedrohung durch Quantencomputer die Zukunft von Bitcoin beeinflussen könnte"

Auf Einen Blick
- Die Bitcoin-Community diskutiert Überlegungen zu den Risiken durch Quantencomputing.
- CoinShares gibt an, dass nur ein kleiner Teil von Bitcoin-Wallets gefährdet ist.
- Der Bitcoin-Forscher Christopher Bendiksen betont die Robustheit der Bitcoin-Technologie.
Diskussion über Quantencomputing-Risiken
Die Bitcoin-Community sieht sich derzeit intensiv mit der Thematik der möglichen Bedrohungen durch Quantencomputing auseinander. Die Befürchtungen stecken vorzugsweise in dem Gedanken, dass eine Kompromittierung der Bitcoin-Kryptografie zu erheblichen Schwierigkeiten für das Netzwerk führen könnte. Kritiker warnen, dass solche Technologien, falls sie sich weiterentwickeln, gravierende Auswirkungen auf die gegenwärtige Sicherheit von Bitcoin, das aktuell einen Wert von 1,4 Billionen Euro sichert, haben könnten.
Analyse der Bitcoin-Wallets
Laut Christopher Bendiksen, dem Leiter der Bitcoin-Forschung bei CoinShares, sind nur 10.230 Bitcoin von insgesamt 1,63 Millionen in Wallet-Adressen gehalten, die durch öffentlich sichtbare kryptografische Schlüssel einer potenziellen Quantencomputing-Attacke ausgesetzt sind. Von diesen befinden sich etwas mehr als 7.000 Bitcoin in Wallets mit 100 bis 1.000 BTC, während ungefähr 3.230 Bitcoin in Wallets mit 1.000 bis 10.000 BTC gehalten werden. Diese Menge entspricht derzeit einem Wert von 719,1 Millionen Euro. Bendiksen weist darauf hin, dass diese Werte durchaus Routinehandel darstellen könnten.
Die restlichen 1,62 Millionen Bitcoin sind in Wallets mit Beständen von weniger als 100 BTC untergebracht. In der Theorie würde es in einem optimistischen Szenario der technologischen Entwicklung im Quantencomputing Jahrtausende dauern, um diese Wallets zu knacken.
Meinungen der Bitcoin-Experten
Bendiksen entkräftet die Bedenken hinsichtlich der Risiken, indem er darauf hinweist, dass Quantenalgorithmen wie Shor’s und Grover’s zwar theoretische Gefahren darstellen, jedoch nicht in der Lage sind, die grundlegendsten Eigenschaften von Bitcoin, wie die Gesamtzahl von 21 Millionen Münzen oder den Proof-of-Work-Mechanismus, zu verändern. Während einige prominente Mitglieder der Bitcoin-Community, wie Michael Saylor und Adam Back, die Bedrohungen durch Quantencomputer als übertrieben erachten, sieht Capriole Investments Gründer Charles Edwards diese Technologie als potenzielle „existenzielle Bedrohung“ und plädiert für eine sofortige Stärkung der Netzwerksicherheit.
Edwards ist überzeugt, dass die Wertschätzung von Bitcoin signifikant steigen könnte, sobald geeignete Lösungen eingeführt werden, wie beispielsweise die Implementierung post-quanten-sicherer Signaturen, die von einigen Blockchain-Forschern empfohlen wird.
Schlussfolgerung
Die Auseinandersetzung über die Auswirkungen des Quantencomputings auf Bitcoin bleibt aktuell und polarisiert die Meinungen innerhalb der Community. Während einige Experten die Gefahren als minimal einstufen, gibt es auch Stimmen, die dringend einen Upgrade benötigen, um die Sicherheit des Netzwerks zu gewährleisten. Der Diskurs um diese technologischen Entwicklungen wird entscheidend sein für die zukünftige Stabilität und Sicherheit von Bitcoin.
Haftungsausschluss:
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Finanzberatung oder Anlageempfehlung dar. Die geäußerten Meinungen sind ausschließlich die des Autors und spiegeln nicht zwingend die Ansichten von News-Krypto.de wider. Investitionen in Kryptowährungen bergen erhebliche Risiken – bitte informieren Sie sich eigenständig und konsultieren Sie einen Fachberater, bevor Sie finanzielle Entscheidungen treffen. News-Krypto.de übernimmt keine Haftung für etwaige Verluste.
🔵 Alle aktuelle Ethereum-News auf einen Blick – hier klicken! 🔵



