Vitalik Buterin : ZK-EVMs steigern Sicherheit und Skalierbarkeit von Ethereum
Ein neuer Weg zur echten Dezentralisierung: Wie PeerDAS und ZK-EVMs die Grenzen der Blockchain-Technologie verschieben.

Auf Einen Blick
- Vitalik Buterin behauptet, dass Ethereum eine Lösung für das Blockchain-Trilemma gefunden hat.
- Die beiden Schlüsselupgrades sind Peer Data Availability Sampling (PeerDAS) und Zero-Knowledge Ethereum Virtual Machines (ZK-EVMs).
- Die Entwicklungen sind entscheidend für die zukünftige Skalierbarkeit und Sicherheit der Ethereum-Plattform.
Ein Fortschritt in der Blockchain-Technologie
Vitalik Buterin, Mitbegründer von Ethereum, hat über Twitter am Samstag erklärt, dass Ethereum eines der größten Probleme im Bereich Kryptowährungen, das Blockchain-Trilemma, erfolgreich angegangen ist. Mit den bevorstehenden Upgrades, darunter Peer Data Availability Sampling (PeerDAS) und Zero-Knowledge Ethereum Virtual Machines (ZK-EVMs), sieht er Ethereum auf dem Weg, ein „fundamental neues und leistungsfähigeres dezentrales Netzwerk“ zu werden.
Technologische Grundlagen und Entwicklungen
Buterin merkte an, dass die Kombination dieser beiden Technologien einen entscheidenden Vorteil für Ethereum schafft: „Jetzt wird Ethereum mit PeerDAS (2025) und ZK-EVMs (erwartet, dass kleine Teile des Netzwerks 2026 damit arbeiten) dezentralisiert, konsensfähig und hochbandbreit.“ Er betonte, dass das Trilemma nicht nur auf dem Papier gelöst sei, sondern durch effektiv laufenden Code, wobei die Datenverfügbarkeit bereits heute im Hauptnetz aktiv ist und die ZK-EVMs derzeit produktionsbereit sind.
PeerDAS ist ein Skalierungselement, das im Fusaka-Upgrade im Dezember eingeführt wurde und Ethereum ermöglicht, viel mehr Daten zu verarbeiten. ZK-EVMs hingegen arbeiten in der Alpha-Phase und sind mit den bestehenden Ethereum Virtual Machines kompatibel, benötigen jedoch noch sicherheitsrelevante Verbesserungen. Buterin hat einen zeitlichen Rahmen von vier Jahren gesetzt, bis ZK-EVMs vollständig integriert und effizient arbeiten.
Die Zukunft von Ethereum
Buterin skizzierte, was in den kommenden Jahren erwartet werden kann. Er erwähnte:
- Bis 2026 große Erhöhungen des Gaslimits, die nicht von ZK-EVMs abhängen, sowie erste Möglichkeiten, einen ZK-EVM-Knoten zu betreiben.
- In den Jahren 2026-2028 stehen Anpassungen zur Verfügung, die höhere Gaslimits sicher machen sollen.
- Von 2027 bis 2030 sollen weitere signifikante Erhöhungen des Gaslimits erfolgen, da ZK-EVMs als primäre Methode zur Validierung von Blöcken fungieren werden.
Buterin reflektierte über den zehntjährigen Prozess, der notwendig war, um Ethereum auf den Punkt zu bringen, an dem das Trilemma gelöst werden kann, und verwies auf seinen ursprünglichen Beitrag von April 2017, in dem er die Lösung für Datenverfügbarkeitsprobleme skizzierte. Die Herausforderungen des Blockchain-Trilemma betreffen die gleichzeitige Erreichung von Dezentralisierung, Sicherheit und Skalierbarkeit, ohne dass einer dieser Faktoren die anderen beeinträchtigt.
In einem Beispiel nannte er Bitcoin, eine Blockchain, die zwar als hochgradig dezentral und sicher gilt, jedoch unter Skalierbarkeitsproblemen leidet. Buterins visionäre Ansätze könnten die Zukunft von Ethereum maßgeblich prägen und die Grundlage für ein leistungsfähiges Blockchain-Netzwerk schaffen.
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