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Europas größter Elektronikhändler führt Bitcoin-Geldautomaten ein (Bericht)


Die deutsche multinationale Elektrofachmarktkette Media Markt wird Berichten zufolge in 12 Filialen in ganz Österreich Bitcoin-Geldautomaten installieren. Kunden können die führende Kryptowährung an Kurant-Automaten kaufen.

Nach dem Testen – Zeit zum Handeln

Vor einigen Jahren begann Media Markt zu prüfen, ob und wie Bitcoin-Geldautomaten in einem seiner Geschäfte in Wien installiert werden könnten. Bis heute hat es sich Berichten zufolge in 12 seiner Filialen in ganz Österreich dazu entschieden.

Um BTC zu kaufen, werden lokale Kunden Kurant-Verkaufsautomaten verwenden. Es ist ein Spin-off von Coinfinity und betreibt derzeit 200 Bitcoin-Geldautomaten in zahlreichen europäischen Ländern, darunter Österreich, Deutschland, Spanien und Griechenland.

Laut Stefan Grill – Geschäftsführer von Kurant – könnte die Installation solcher Maschinen im Einzelhandel mehr Neueinsteiger in das Kryptowährungs-Ökosystem locken.

Media Markt ist der größte Elektronikhändler in Europa. Das 1979 gegründete Unternehmen verfügt über mehr als 1.000 Geschäfte und ist ein attraktiver Einkaufsort für Millionen von Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Belgien, den Niederlanden und mehr. Der Umsatz von Media Markt für 2021 überstieg 22 Milliarden US-Dollar.

Letztes Jahr wurde das Unternehmen von Cyberkriminellen angegriffen, die verschiedene wichtige Dienste blockierten. Als Gegenleistung für die Freigabe der verschlüsselten Daten forderten die Hacker Bitcoin im Wert von 240 Millionen Dollar. Der Lösegeldbetrag wurde dann auf 50 Millionen Dollar in BTC reduziert.

Einzelhandelsgiganten umarmen Krypto

Große Einzelhändler auf der ganzen Welt haben in letzter Zeit stetig ihren Weg in das Universum digitaler Vermögenswerte gefunden. Vor diesem Hintergrund lohnt es sich, einige Beispiele für solche Unternehmen zu nennen, die in den letzten Monaten auf den Zug aufgesprungen sind.

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Ende 2021 akzeptierte Kroatiens größter Lebensmittelproduzent und eine führende Supermarktkette – Konzum – mehrere digitale Assets als Zahlungsmittel. Dazu gehörten Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Ripple (XRP), Tether (USDT) und mehr.

Der Einzelhändler arbeitete mit dem lokalen Fintech-Unternehmen Electrocoin zusammen, das als Kroatiens erster Krypto-Zahlungsabwickler bekannt ist. Es garantiert dem Käufer einen festen Wechselkurs zu Beginn der Transaktion und bietet genügend Zeit für eine erfolgreiche Ausführung.

Kurz darauf ging Mexikos führende Supermarktkette – Elektra – eine Partnerschaft mit BitPay ein, um es Kunden zu ermöglichen, ihre Rechnungen in Bitcoin statt in Fiat-Währungen zu bezahlen. Nichtsdestotrotz erinnerte die Organisation daran, dass der Umgang mit Kryptowährungen seine Risiken birgt und Elektra nicht für Verluste, Betrug oder Missmanagement verantwortlich gemacht werden sollte:

„Der Benutzer akzeptiert und erkennt an, dass der Zugriff, die Verwendung und die Sicherheit seiner Brieftasche in der alleinigen Verantwortung des Benutzers liegt und Elektra zu keinem Zeitpunkt für den Zugriff, die Verwendung und die Sicherheit der Brieftasche des Benutzers verantwortlich ist.“

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