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David Schwartz : Äußerungen zur XRP-Situation senken Investorensentiment

Alte Anschuldigungen und brisante Verbindungen: Was hinter den neuen Ripple- und XRP-Diskussionen steckt

Auf Einen Blick

  • Unbestätigte Behauptungen verknüpfen alte E-Mails und die XRP-Geschichte.
  • Austin Hill warnte 2014 in einer angeblichen E-Mail vor Konkurrenz zwischen Ripple und Stellar.
  • David Schwartz äußert Bedenken über mögliche Auswirkungen auf die Krypto-Community.

Was ist passiert?

Ungenannte Hinweise, die im Internet kursieren, bringen erneut frühe Krypto-Persönlichkeiten, alte E-Mails und die langanhaltende XRP-Geschichte in den Fokus. Im Mittelpunkt steht eine angebliche E-Mail vom 31. Juli 2014, die von dem Tech-Unternehmer Austin Hill verfasst worden sein soll und Besorgnis über Ripple und Stellar äußert. Stellar wurde von Jed McCaleb gegründet, der auch Mitbegründer von Ripple und XRP ist.

Der Inhalt der angeblichen E-Mail

Berichten zufolge war die E-Mail an Joichi Ito und Jeffrey Epstein adressiert und trug den Betreff „Stellar isn’t so Stellar“. Darin warnte Hill angeblich, dass es schädlich für das Ökosystem wäre, wenn Investoren „zwei Pferde im selben Rennen unterstützen“, was sich auf die Konkurrenz zwischen Ripple und Stellar bezieht. Kommentatoren argumentieren, dass dies auf frühe Machtkämpfe in den Formierungsjahren der Krypto-Industrie hindeutet, obwohl es keine Beweise für Fehlverhalten der beteiligten Parteien gibt.

Verknüpfungen zu MIT und Finanzierung

Die Erzählung geht weiter und behauptet, dass Epstein finanzielle Verbindungen zu akademischen Institutionen, wie dem MIT Media Lab, hatte, wo Blockchain-Forschung betrieben wurde. Öffentliche Aufzeichnungen haben bereits bestätigt, dass Epstein Geld an das MIT gespendet hat. Die Behauptungen, dass diese Finanzierung die Krypto-Märkte, Projekte oder Regulierungsbehörden beeinflusst hat, bleiben jedoch unbelegt.

Versuche, XRP mit dem SEC-Verfahren zu verbinden

Einige Online-Diskussionen versuchen zudem, diese vergangenen Verbindungen mit der Klage der SEC gegen Ripple zu verknüpfen, die 2020 eingereicht wurde, sowie mit dem ehemaligen SEC-Vorsitzenden Gary Gensler, der zuvor blockchainbezogene Kurse am MIT gelehrt hat. Obwohl in diesen Erzählungen von Interessenskonflikten gesprochen wird, gibt es keine Beweise dafür, dass der Fall der SEC gegen Ripple durch diese akademischen oder persönlichen Verbindungen beeinflusst wurde.

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David Schwartz reagiert auf die Anschuldigungen

David Schwartz, Chief Technology Officer bei Ripple, äußerte sich vorsichtig zu den wiederaufgeflammten Behauptungen: „Ich hasse es, ein Verschwörungstheoretiker zu sein, aber ich wäre nicht überrascht, wenn dies nur die Spitze des Eisbergs ist. Das Traurige ist, dass wir wirklich alle zusammen in dieser Angelegenheit sind und diese Art von Einstellung jedem in der Branche schadet.“

Was ist Fakt und was nicht?

Experten betonen, dass viele dieser Geschichten stark auf Spekulation, Zufall und unbestätigten Interpretationen basieren, anstatt auf bestätigten Fakten. Der Streit zwischen Ripple und der SEC hat sich hauptsächlich durch Gerichtsinformationen und gerichtliche Entscheidungen entfaltet, nicht durch geleakte E-Mails oder historische Verbindungen. Bislang gibt es keine offizielle Bestätigung dafür, dass die angebliche E-Mail von 2014 oder die diskutierten Beziehungen einen Einfluss auf XRP, Bitcoin oder regulatorische Entscheidungen hatten. Analysten warnen Investoren davor, dokumentierte Fakten von Online-Theorien zu trennen, insbesondere in volatilen Marktbedingungen, in denen solche Narrative sich schnell verbreiten können.

Fazit

Während die Diskussion um alte E-Mails und Verbindungen die Krypto-Community erschüttert, bleibt es wichtig, zwischen Gerüchten und überprüfbaren Fakten zu unterscheiden. Die langfristige Vertrauensbildung basiert auf den Fundamentaldaten der Projekte sowie auf regulatorischer Klarheit und Marktleistung.

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Marko Stanić

Marko Stanić ist ein XRP-Enthusiast und lebt seit vielen Jahren in der DACH-Region. Er schreibt über XRP, Ripple-Partnerschaften und Markttrends – immer mit Blick auf das Investitionspotenzial.

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