Ripple : Technologie-Upgrade könnte XRP vor quantenbedingten Risiken schützen
Muss Bitcoin sich an die Herausforderungen der Quantencomputing-Ära anpassen, um seine Zukunft zu sichern?

Auf Einen Blick
- David Schwartz, der CTO von Ripple, warnt vor der Notwendigkeit eines Forks für Bitcoin, um gegen Quantencomputing gewappnet zu sein.
- Schwartz betont, dass Bitcoin vor allem auf Vertrauen und Reputation beruht, nicht auf ständigen technologischen Neuerungen.
- Die Diskussion über „post-quanten“ Kryptografie wird angesichts der fortschreitenden Technologie immer relevanter.
Eine mögliche technische Überholung für Bitcoin
David Schwartz, der Chief Technology Officer von Ripple, hat in einer kürzlichen Online-Diskussion Bedenken hinsichtlich der Zukunft von Bitcoin geäußert. Er argumentiert, dass Bitcoin möglicherweise eine bedeutende technische Überholung benötigt, um im Angesicht der Fortschritte in der Quantencomputer-Technologie sicher zu bleiben. Schwartz weist darauf hin, dass der langfristige Erfolg von Bitcoin bisher mehr von seinem etablierten Ruf und dem Vertrauen des Marktes abhängt als von kontinuierlichen technologischen Verbesserungen.
Die Rolle der Technologie und Marktdominanz
Schwartz erklärt weiter, dass die Attraktivität von Bitcoin nicht stark von neuen Blockchain-Funktionen abhängt. Er sieht die Hauptaufgabe des Netzwerks darin, dass Benutzer die Möglichkeit haben, das Asset langfristig zuverlässig zu halten und zu transferieren. Diese Funktion kann bereits durch allgemein verfügbare Blockchain-Technologien erfüllt werden. Daher könnte eine schrittweise technische Innovation keinen signifikanten Einfluss auf die langfristige Akzeptanz oder Preisentwicklung von Bitcoin haben.
Wachsender Bedarf an post-quanten Kryptografie
Die Kommentare von Schwartz kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Forscher und Blockchain-Entwickler zunehmend über „post-quanten“ Kryptografie diskutieren. Diese Sicherheitsmaßnahmen sollen Angriffe zukünftiger Quantencomputer widerstehen. Auch wenn solche Bedrohungen derzeit als weit entfernt angesehen werden, zeigt die Diskussion die breitere Frage innerhalb der Branche: Ob Bitcoins traditionelles, vorsichtiges Upgrade-System letztendlich koordinierte globale Veränderungen erfordert, um die Netzwerksicherheit aufrechtzuerhalten.
Insgesamt dienen die Äußerungen von Schwartz weniger als unmittelbare Warnung, sondern als Erinnerung daran, dass selbst die etabliertesten digitalen Assets eines Tages vor technologischen Wendepunkten stehen könnten, die durch Entwicklungen außerhalb der Krypto-Branche angetrieben werden.
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