Vergleich von Bitcoin ETFs: FBTC vs. WGMI im Fokus
Entdecken Sie die Unterschiede zwischen direkten Bitcoin-Investitionen und indirekten Ansätzen über Unternehmensaktien – und was das für Ihre Anlagestrategie bedeutet.

Die Entwicklung der Kryptowährungs-ETFs: Ein Blick auf FBTC und WGMI
In der sich schnell verändernden Welt der Investitionen in Kryptowährungen sind ETFs (Exchange-traded funds) ein wichtiges Thema. Insbesondere die beiden jüngeren Fonds, der Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) und der CoinShares Bitcoin Mining ETF (WGMI), haben in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Unterschiedliche Ansätze und Strategien
Beide Fonds bieten den Anlegern Möglichkeiten, vom Bitcoin-Markt zu profitieren, doch verfolgen sie dabei unterschiedliche Strategien. FBTC investiert direkt in Bitcoin, während WGMI Anteile an 25 Unternehmen hält, die in Bitcoin-Mining und zugehörige Infrastruktur involviert sind. Dieser Unterschied beeinflusst die Risiken und Chancen der jeweiligen Anlagen maßgeblich.
Wesentliche Kennzahlen der Fonds
| Merkmal | FBTC | WGMI |
|---|---|---|
| Emittent | Fidelity | CoinShares |
| Kostenquote | 0,25% | 0,75% |
| 1-Jahres-Rendite (Stand: 24. Januar 2026) | -14,53% | 92,48% |
| Assets under Management (AUM) | 17,41 Milliarden USD | 341,93 Millionen USD |
WGMI hat eine höhere Kostenquote, verzeichnet jedoch ein bemerkenswertes Preiswachstum über das letzte Jahr hinweg, während FBTC an Wert verloren hat. Dies sind relevante Informationen für potenzielle Investoren, die entscheiden müssen, welcher Fonds besser zu ihren finanziellen Zielen passt.
Risiken und Erträge im Ethereum und Bitcoin-Markt
Die Risiken, die mit der Investition in Kryptowährungs-ETFs verbunden sind, dürfen nicht unterschätzt werden. FBTC zum Beispiel, der erst seit zwei Jahren auf dem Markt ist, kann aufgrund seiner direkten Abhängigkeit von Bitcoin-Preisen sehr volatil sein. Im Gegensatz dazu sind die Beteiligungen von WGMI zwar Aktien, jedoch stark mit den Bewegungen des Kryptomarktes verbunden.
WGMI zeigt einen Maximalverlust (Drawdown) von 62,79% über zwei Jahre. Im Vergleich dazu erzielte FBTC eine Wachstum von $1,000 auf $1,922. Diese Zahlen verdeutlichen, dass trotz der höheren Risiken mehr Chancen für den Gewinn bestehen können, wenn man die Risiken sorgfältig abwägt.
Trends in der Krypto-Wirtschaft
Ein interessanter Trend besteht darin, dass viele Mining-Unternehmen, einschließlich der in WGMI gehaltenen, aktuell versuchen, sich in Richtung Hochleistungsrechnen (High-Performance Computing, HPC) und KI-Datenzentrumsoperationen zurückzuziehen. Dies geschieht häufig, um Einnahmequellen zu diversifizieren und um Bedenken hinsichtlich der Umweltverträglichkeit der Mining-Methoden entgegenzuwirken.
Fazit: Diversifikation als Schlüssel
Für Anleger ist es wichtig, sich der verschiedenen Facetten der Kryptowährungs-ETFs bewusst zu sein. Beide Fonds bieten individuellen Zugang zum Kryptomarkt, unterscheiden sich jedoch stark in ihrem Ansatz und damit verbundenen Risiken. Eine durchdachte Diversifikation und eine klare Strategie können den Anlegern helfen, die volatilen Märkte besser zu navigieren.
Glossar
ETF (Exchange-traded fund): Ein Fonds, der an Börsen wie eine Aktie gehandelt wird und ein Portfolio von Vermögenswerten hält.
Kostenquote: Die jährlichen Betriebskosten eines Fonds, ausgedrückt als Prozentsatz des durchschnittlichen Vermögens des Fonds.
Zinseszins: Ein wichtiger Faktor in der Finanzwelt, bei dem die Erträge auf Investitionen wiederangelegt werden, um weiteres Wachstum zu erzielen.
Maximalverlust: Der größte Verlust, den ein Investment über einen festgelegten Zeitraum erlitten hat.



