Führende indische Gewürzmarken stehen vor verstärkter Sicherheitskontrolle

In einer Erklärung gegenüber Reuters bestätigte die Aufsichtsbehörde New Zealand Food Safety, dass sie über die Rückrufe im Ausland informiert ist. Ethylenoxid ist eine Chemikalie, die beim Menschen Krebs verursachen kann. Die Verwendung dieser Chemikalie zur Lebensmittelsterilisation wurde in Neuseeland und anderen Ländern allmählich eingestellt. Angesichts der Tatsache, dass MDH- und Everest-Gewürze auch in Neuseeland erhältlich sind, wird das Problem der möglichen Kontamination nun genauer untersucht.
Sowohl MDH als auch Everest haben bisher nicht auf die Anfrage von Reuters um einen Kommentar reagiert. Beide Unternehmen haben jedoch erklärt, dass ihre Produkte sicher für den Verzehr sind. Regulierungsbehörden in Indien haben bereits Inspektionen bei MDH- und Everest-Anlagen durchgeführt und Proben zur Prüfung geschickt. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind jedoch noch nicht veröffentlicht worden.
MDH und Everest sind seit Jahrzehnten bekannte Namen in Indien. Ihre Produkte werden nicht nur im Inland, sondern auch in die USA, nach Europa, Südostasien, in den Nahen Osten und nach Australien exportiert. Laut einer Analyse von Daten der US-amerikanischen Food and Drug Administration wurden bei MDH seit 2021 durchschnittlich 14,5 % seiner US-Lieferungen aufgrund des Vorhandenseins von Salmonellenbakterien abgelehnt. Die Situation erfordert daher eine verstärkte Sicherheitskontrolle und Regulierung, um die Gesundheit der Verbraucher zu schützen und das Vertrauen in die indischen Gewürzmarken wiederherzustellen.



