XXXLutz setzt trotz der Pleite der Möbelhandelskette Kika/Leiner weiter auf Expansion im stationären und Online-Handel sowie auf digitale Transformation mit Fokus auf Nachhaltigkeit. Das sagte Unternehmenssprecher Thomas Saliger bei einem Executive Talk mit Horváth Associate. Laut Saliger schaut XXXLutz bei Übernahmen nicht darauf, alles besser zu wissen, sondern analysiert vielmehr, was das Management gut macht und transformiert dann ihr Know-how dorthin. So wurde XXXLutz zu einem Best-of von 100 Möbelhäusern. Die Pleite von Kika/Leiner sieht Saliger nicht als Auswirkung auf das eigene Geschäft, da XXXLutz immer hungrig war und den Heimmarkt Österreich konsequent behandelt hat. Im Vergleich dazu wollte Kika/Leiner nach Saudi-Arabien, Israel oder Russland expandieren. Die Werbeausgaben von XXXLutz waren konstant und betrugen im Vorjahr 220 Mio. Euro. Das Unternehmen macht Möbel zu einem spannenden Gut. Die XXXLutz-Gruppe zählt zu den weltweit größten Möbelhandelsketten mit einem Umsatz von über 5 Mrd. Euro und mehr als 25.000 Beschäftigten. Das Familienunternehmen mit Sitz in Wels betreibt über 1000 Einrichtungshäuser im deutschsprachigen Raum und in sieben weiteren Märkten. Zu der Gruppe gehören bekannte Marken wie XXXL, Möbelix, Mömax, Poco, Lipo, But und Conforama. Zuletzt sorgte XXXLutz mit der Übernahme von Europas größtem Online-Möbelshop Home24 für Aufsehen. Quelle: TT Quelle