YouTube kommt der Anordnung von Hongkong nach und blockiert den Zugang zu Protestliedern

Die Entscheidung des Berufungsgerichts zugunsten der Regierung erging in Bezug auf ein Verbot des Liedes, das im Ausland oft mit der Nationalhymne verwechselt wurde. Die einstweilige Verfügung untersagt jegliche Verbreitung, Aufführung oder Reproduktion des Liedes mit dem Ziel, aufrührerische Handlungen zu verhindern oder die Nationalhymne zu beleidigen. Dies führte dazu, dass die entsprechenden Videos für YouTube-Nutzer in Hongkong nicht mehr verfügbar waren, und die Clips wurden auch aus den Suchergebnissen von Google innerhalb der Stadt entfernt.
YouTube äußerte, dass die Entfernung des Songs Zeit in Anspruch nehmen könnte, da die Systeme das Internet neu durchsuchen müssten. Des Weiteren betonte das Unternehmen, dass es die Bedenken von Menschenrechtsorganisationen teile, die befürchteten, dass das Verbot die freie Meinungsäußerung beeinträchtigen könne. Trotz der Sperrung einiger Videos mit der Protesthymne konnten einige Clips immer noch abgespielt werden, während andere Nutzer mit einem Hinweis auf die gerichtliche Unverfügbarkeit konfrontiert wurden.


