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Bitcoin und Kryptos stehen vor dem letzten Anstieg vor der US-Rezession, hier erfahren Sie, warum

Im komplizierten Tanz des globalen Finanzwesens werden traditionelle Wirtschaftsindikatoren und der aufstrebende Bitcoin- und Kryptomarkt immer stärker miteinander verflochten. Aktuelle makroökonomische Daten aus den USA deuten auf eine Abkühlung der Wirtschaft hin, und dies könnte tiefgreifende Auswirkungen auf Bitcoin und andere Kryptowährungen haben.

Die gestrigen Veröffentlichungen von makroökonomischen Daten in den USA zeichnen ein klares Bild einer sich verlangsamenden US-Wirtschaft. Der JOLTS-Bericht vom Juli zeigt einen deutlichen Rückgang der offenen Stellen, US ADP Nonfarm Employment Change (August) weist einen starken Rückgang der Beschäftigungszahlen auf, und das US-BIP im zweiten Quartal liegt etwas unter den Erwartungen. Die PCE-Preise und die Kern-PCE-Preise zeigen ebenfalls einen Rückgang, während die realen Verbraucherausgaben leicht über den Erwartungen liegen. Ausstehende Hausverkäufe und der Pending Home Sales Index zeigen einen Anstieg und bleiben leicht über den vorherigen Werten.

Die Abkühlung der US-Wirtschaft, wie aus den jüngsten Makrodaten hervorgeht, könnte die Voraussetzungen für einen (letzten) deutlichen Anstieg der BTC- und Kryptopreise vor einer Rezession schaffen. In der kurzsichtigen Finanzwelt werden schlechte Wirtschaftsdaten paradoxerweise als gute Nachrichten angesehen. Schlechte Daten bedeuten, dass die US-Notenbank die Zinsen nicht weiter anheben wird und dass die quantitative Lockerung (QE) näher rückt. Die langfristigen Folgen in Form einer Rezession werden dabei übersehen.

Getrieben von der schwachen Stellenlage und dem sich verlangsamenden Stellenwachstum im August sehen Analysten wie Joe Consorti die Auswirkungen der Zinserhöhungen auf dem Arbeitsmarkt. Er betonte, dass die Zahl der offenen Stellen in den USA auf den niedrigsten Stand seit September 2021 gefallen ist und dass die Auswirkungen der Zinserhöhungen endlich sichtbar werden.

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Michaël van de Poppe betrachtet die Beziehung zwischen traditionellen Wirtschaftsindikatoren und Bitcoin genauer. Er geht davon aus, dass es zu keinen weiteren Zinserhöhungen kommen wird, da die Wirtschaftsdaten schlecht ausfallen. Dies könnte dazu führen, dass Gold, Silber und Bitcoin steigen. Van de Poppe weist auf die umgekehrte Korrelation zwischen den Renditemärkten und Bitcoin hin und deutet an, dass Bitcoin vor einem Anstieg stehen könnte, wenn die Renditen Anzeichen für einen Höhepunkt zeigen.

Der Makroanalyst Mortensen Bach prognostiziert einen möglichen Abschwung des USD, einen Rückgang der Zinssätze und einen Aufwärtstrend sowohl bei Aktien als auch bei Kryptowährungen in den nächsten 6 bis 10 Monaten. Er warnt jedoch vor den Auswirkungen der aggressiven Zinserhöhungen der Federal Reserve und dem potenziellen Preis, den die Wirtschaft dafür zahlen wird.

Der Krypto-Händler Daan sieht ebenfalls Rezessionsängste aufkommen und erwartet Zinssenkungen und verstärktes Gelddrucken in naher Zukunft. Er betont, dass diese Ängste bald überall in den Medien zu finden sein werden.

Zum Zeitpunkt der Drucklegung wird Bitcoin bei 27.264 US-Dollar gehandelt. Der Kryptomarkt bleibt also spannend, da die US-Wirtschaft sich weiterhin abkühlt und möglicherweise Auswirkungen auf die Kryptowährungen haben wird.

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