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Ist Shiba Inu (SHIB) tot? On-Chain-Daten zeigen eine traurige Realität

Shibarium: Viele Wallets, kaum Aktivität

Shibarium, das Layer-2-Netzwerk, das SHIB echten Nutzwert verleihen soll, verarbeitete zuletzt rund 775 Transaktionen pro Tag. Dem gegenüber stehen mehr als 269 Millionen registrierte Wallet-Adressen und über 1,5 Milliarden kumulative Transaktionen seit dem Start. Die Diskrepanz zwischen diesen historischen Gesamtzahlen und der aktuellen Tagesaktivität ist das zentrale Problem. Eine große installierte Nutzerbasis entfaltet kaum Wirkung, wenn die tägliche Nutzung auf diesem niedrigen Niveau verharrt.

Auch die Token-Verbrennungen liefern keinen überzeugenden Deflations-Impuls. Selbst an aktiven Burn-Tagen wird nur ein verschwindend geringer Anteil der 589 Billionen im Umlauf befindlichen SHIB-Token vernichtet. Zusätzlich hat ein Community-Analyst Zweifel an den Wallet-Wachstumszahlen geäußert und darauf hingewiesen, dass automatisch durch Smart Contracts generierte Adressen die Halteranzahl künstlich aufblähen könnten. Für eine glaubwürdige Trendwende bei den Nutzungsdaten wäre ein nachhaltiges, deutliches Wachstum der täglichen Transaktionen notwendig.

SHIB folgt dem Meme-Sektor, nicht eigenen Fundamentaldaten

Das schwache projekteigene Bild relativiert sich beim Blick auf den Gesamtmarkt, allerdings nicht zu SHIBs Gunsten. Der GMCI Meme Index, der den breiten Meme-Coin-Markt abbildet, erreichte im Januar 2026 einen Höchststand von knapp 160 Punkten und fiel bis Ende Juli auf etwa 66 Punkte. SHIBs Kursverlauf deckt sich nahezu exakt mit diesem Rückgang. Der Token brach nicht aus eigenem Versagen ein, sondern verlor gemeinsam mit der gesamten Kategorie an Dynamik.

Damit verschiebt sich die entscheidende Frage: Wenn Shiba Inu als hochvolatiler Bestandteil des Meme-Coin-Komplexes agiert, dürfte eine echte Aufwärtsbewegung eher durch eine sektorweite Euphorie ausgelöst werden als durch ein Projektupdate. Solche Wellen gab es bereits: Anfang 2026 legte Dogecoin (DOGE) in einer einzigen Handelssitzung zweistellig zu und zog SHIB sowie andere hundeaffine Token mit nach oben. Derzeit signalisiert der Altcoin Season Index jedoch keine klare Rotation in risikoreiche Assets, sondern bewegt sich lediglich um seinen Mittelwert.

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Technische Analyse: Widerstand bei 0,0000055 Dollar entscheidend

Auf dem Tageschart handelt Shiba Inu bei rund 0,0000041 Dollar und befindet sich damit in einer engen Akkumulationszone nahe dem Mehrjahrestief. Die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 2,4 Milliarden Dollar. Zwei Widerstandszonen definieren den möglichen Aufwärtspfad: Die erste liegt bei etwa 0,0000055 Dollar, die zweite bei rund 0,0000065 Dollar. Beide waren frühere Unterstützungsniveaus, die im Zuge des Kursrückgangs im Juni zu Widerständen wurden. Ein Anstieg zur ersten Zone würde einem Kursgewinn von etwa 30 Prozent entsprechen, ein Vorstoß zur zweiten Zone würde rund 55 Prozent bedeuten.

Die Momentum-Indikatoren liefern derzeit keine klare Kaufempfehlung. Der Relative Strength Index (RSI) notiert nahe der 40er-Marke und befindet sich damit weder im überverkauften noch im überkauften Bereich. Das Handelsvolumen ist im Juli zudem deutlich zurückgegangen. Diese Kombination spricht eher für eine ruhige Bodenbildungsphase als für einen unmittelbaren Kursanstieg. Ob SHIB die Marke von 0,0000055 Dollar zurückerobern kann oder erneut in Richtung seiner Tiefststände abgleitet, dürfte weniger vom Projekt selbst als vom Meme-Sektor insgesamt abhängen. Rakutens Unterstützung für SHIB in Japan mag die Markenbekanntheit leicht steigern, als entscheidender Katalysator gilt jedoch eine breit angelegte Rückkehr der Meme-Coin-Nachfrage.

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