PostFinance erweitert Krypto-Angebot auf 22 Währungen
PostFinance bringt frischen Wind in den Kryptomarkt: Entdecken Sie die neuesten digitalen Währungen und die steigende Nachfrage unter Schweizer Anlegern.

Die Schweiz erlebt einen bemerkenswerten Wandel im Umgang mit digitalen Währungen, was sich vor allem im Vorstoß von PostFinance zeigt. Am 17. Februar 2026 gab die Bank bekannt, ihr Krypto-Angebot auf insgesamt 22 digitale Währungen auszudehnen. Diese Entwicklung stellt nicht nur eine technische Anpassung dar, sondern spiegelt auch die steigende Nachfrage nach Kryptowährungen bei der breiten Bevölkerung wider.
Ein Blick auf die neuen digitalen Assets
Die jüngste Erweiterung umfasst sechs neu hinzugefügte Kryptowährungen: Algorand (ALGO), Arbitrum (ARB), NEAR Protocol (NEAR), Stellar (XLM), USDC und SUI. Insbesondere die Einführung des Stablecoins USDC ist bemerkenswert, da dieser es den Nutzern ermöglicht, digitale Dollar-Positionen ohne die üblichen Kursschwankungen zu halten. Diese Auswahl an Währungen zeigt die Diversität in der Blockchain-Technologie und deren Anwendungsmöglichkeiten.
Nachhaltiger Wachstumstrend durch hohe Nachfrage
Seit dem Launch des Krypto-Angebots im Februar 2024 wurden über 36.000 Krypto-Depots eröffnet und mehr als 565.000 Trades ausgeführt. Diese Zahlen verdeutlichen die Akzeptanz und das Interesse an Krypto-Assets, vor allem in einem Land, in dem rund ein Drittel der Bevölkerung PostFinance als Bank nutzt. Die einfache Integration der Kryptowährungen in die bestehende E-Finance-Plattform trägt wesentlich zur Benutzerfreundlichkeit bei.
Eine Nische im Schweizer Bankenmarkt
Die Entscheidung von PostFinance, Kryptowährungen für Retailkunden zugänglich zu machen, hebt sich deutlich von der Zurückhaltung anderer großer Banken wie der UBS und Julius Bär ab. Während diese Instituten eher auf wohlhabende Klientel abzielen, etabliert sich PostFinance als Vorreiter im regulierten Krypto-Trading für den Massenmarkt. Ein Mindestbetrag von 50 US-Dollar ermöglicht es vielen, in die Welt der Kryptowährungen einzutauchen, ohne sich auf spezialisierten Krypto-Börsen registrieren zu müssen.
Kundenverhalten und Präferenzen im Krypto-Handel
Die Handelsmuster zeigen aufschlussreiche Trends im Verhalten der Retailkunden. Bitcoin bleibt mit 35 Prozent der Trades an der Spitze, während Ripple (XRP) mit 23 Prozent überraschend Ethereum überholt, das auf nur 11 Prozent kommt. Diese Vorlieben könnten zum Teil durch niedrigere Einstiegskosten und die starke Community von XRP im deutschsprachigen Raum beeinflusst werden.
Der Ausblick für die Zukunft
PostFinance investiert weiterhin in die Ausbau ihrer Krypto-Dienstleistungen und strebt danach, den Trend zur Digitalisierung im Finanzsektor zu nutzen. „Unsere Kundinnen und Kunden wollen Kryptowährungen bei ihrer vertrauenswürdigen Hausbank handeln“, erklärt Dr. Alexander Thoma, Leiter Digital Assets. Diese Strategie könnte den Grundstein für weiteres Wachstum im Krypto-Sektor legen und die Bank in eine führende Position in der Schweiz bringen.



