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Richter genehmigt 1,5 Millionen Dollar Strafe für Elon Musk in Twitter-SEC-Fall

Hintergrund: Verspätete Meldepflicht bei Twitter-Beteiligung

Die SEC hatte Musk im Januar 2025 verklagt. Laut Klageschrift überschritt Musk am 14. März 2022 die gesetzliche Meldeschwelle von fünf Prozent an Twitter-Aktien. Die Offenlegungspflicht hätte bis zum 24. März erfüllt werden müssen. Musk meldete seinen Anteil jedoch erst elf Tage nach dieser Frist. Zu diesem Zeitpunkt hatte er seine Beteiligung bereits auf neun Prozent ausgebaut. Nach der verspäteten Bekanntgabe stiegen die Twitter-Aktien um mehr als 27 Prozent. Die Behörde argumentierte, der Aufschub habe Musk Ersparnisse von mindestens 150 Millionen US-Dollar eingebracht.

Richterinnen-Skepsis und Verteidigung der SEC

Richterin Sooknanan hatte den Versuch von Musk, die Klage im Februar abweisen zu lassen, zurückgewiesen. Bei einer Anhörung am 13. Mai stellte sie kritisch in Frage, warum Musks widerruflicher Trust lediglich eine Strafe in Höhe von einem Prozent der angeblichen Einsparungen zahlen solle. Die SEC verteidigte die Einigung im Juni als Ergebnis von fast einem Jahr Verhandlungen. Die Behörde bezeichnete die Strafe als die höchste, die sie je in einem Fall einer eigenständigen Verletzung von Section 13(d) des Securities Exchange Act von 1934 erzielt habe.

Konsequenzen für Musk: Weniger hart als 2018

Musks Trust begleicht die Strafe, ohne die Vorwürfe zuzugeben oder zu bestreiten. Die Klagepunkte gegen Musk persönlich wurden vom Gericht abgewiesen. Von den angeblichen 150 Millionen US-Dollar an Einsparungen muss er laut Berichten der New York Times nichts zurückgeben. Im Vergleich zu seinem früheren Konflikt mit der SEC fällt das Ergebnis milder aus. Im Jahr 2018 kostete ihn ein Tweet zum Thema Tesla-Finanzierung je 20 Millionen US-Dollar für ihn und Tesla sowie seinen Aufsichtsratsvorsitz.

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Bedeutung für Anleger und offene Fragen

Das Urteil beseitigt eine rechtliche Belastung, die Investoren im Blick hatten, während sie Musks Unternehmen beobachten. SpaceX debütiert in dieser Woche im Nasdaq-100, und Tesla verzeichnete zuletzt eine deutliche Kursrallye. Auch SpaceX geriet durch Schritte hin zu einer Bitcoin-Reserve in den Fokus. Die Genehmigung beendet einen der letzten regulatorischen Streitpunkte aus der 44 Milliarden US-Dollar schweren Twitter-Übernahme. Offen bleibt, wie konsequent die SEC künftig Offenlegungsfristen durchsetzen wird, nachdem sie sich mit einer Rückholung von lediglich einem Prozent der behaupteten Ersparnisse zufriedengegeben hat.

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