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Stablecoin-Angebot nähert sich 310 Milliarden Dollar, XDC integriert Stripe-Tochter Bridge

Stripe, Bridge und die wachsende Rolle von Stablecoins im Zahlungsverkehr

Stripe hatte Bridge im Februar 2025 akquiriert und anschließend Stablecoin-Konten in 101 Ländern eingeführt. Unternehmen können darüber sowohl Fiat- als auch Krypto-Zahlungen empfangen und gleichzeitig auf Dollar lautende Token halten. Bridge selbst deckt regulierte Dienste in den USA, Europa und Lateinamerika ab und verbindet klassische Bankinfrastruktur mit Blockchain-Abwicklung. Unternehmen können dabei etablierte Systeme wie SWIFT, SEPA und FedNow weiter nutzen, während Wertübertragungen auf der XDC-Blockchain stattfinden.

Für Entwickler ist der praktische Vorteil erheblich: Statt separate Lizenzen und Bankbeziehungen in einzelnen Märkten aufzubauen, erhalten sie über Bridge einen regulierten Zugang zu mehreren Jurisdiktionen gleichzeitig. XDC und Bridge gehen davon aus, dass sich Produkteinführungszeiten in bestimmten Fällen von Jahren auf Wochen verkürzen lassen.

XDC positioniert sich für KI-gesteuerte Zahlungen

Neben den heute verfügbaren Zahlungs- und Abwicklungsfunktionen richtet XDC seinen Blick auf eine längerfristige Entwicklung: automatisierte Zahlungen, die von KI-Agenten ausgelöst werden. Solche Agenten könnten im Rahmen automatisierter Geschäftsprozesse eigenständig Datenzugänge erwerben, für Softwareleistungen bezahlen oder Gebühren begleichen. Dafür braucht es Zahlungssysteme, die Transaktionen innerhalb derselben digitalen Sitzung abschließen, ohne Verzögerungen durch klassische Bankzeiten.

XDC verweist dabei auf eine Transaktionsfinalisierung von rund zwei Sekunden und Kosten von weniger als einem Hundertstel Cent pro Transaktion. Diese Eigenschaften gewinnen an Bedeutung, wenn Software häufige Kleinstbeträge überweist, da automatisierte Dienste eine Zahlung abschließen müssen, bevor der nächste Schritt folgt. Atul Khekade, Mitgründer des XDC-Netzwerks, formulierte es so: „Jede Schicht des Finanzsystems wird für eine Welt neu aufgebaut, in der nicht nur Menschen, sondern auch Software Zahlungen auslöst. Diese Partnerschaft gibt unserem Ökosystem eine Stablecoin-Infrastruktur, die diesem Anspruch bereits gerecht wird.“

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Bestehende Infrastruktur als Grundlage

XDCs Pläne für ein umfassendes, auf KI-Agenten ausgerichtetes Produktangebot befinden sich noch in einem frühen Stadium. Khekade beschrieb die Bridge-Partnerschaft als ein Element innerhalb einer geplanten Initiative rund um die sogenannte Agentic Economy, ohne konkrete Produktdetails oder einen Zeitplan zu nennen. Das Netzwerk feierte im Juni sein siebenjähriges Mainnet-Jubiläum und meldete in diesem Zeitraum mehr als eine Milliarde US-Dollar an tokenisierten realen Vermögenswerten sowie den Beitritt institutioneller Validatoren.

Mai Leduc Blount, Produktleiterin bei Bridge, kommentierte die Zusammenarbeit: „Die Netzwerke, die bei der Stablecoin-Abwicklung am meisten zählen werden, sind jene, die von Anfang an auf Geschwindigkeit und Finalität ausgelegt sind. XDCs Infrastruktur ist genau das Fundament, das dieser Bereich braucht, während die Stablecoin-Volumina weiter steigen.“ XDC nutzt seine aktuellen Stablecoin-Produkte in Bereichen wie Handelsfinanzierung und Treasury-Transfers, um sich für eine Zukunft zu positionieren, in der Software einen wachsenden Anteil der Finanztransaktionen eigenständig initiiert.

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