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Thailands ehemaliger SEC-Chef widersetzt sich einer möglichen Krypto-Besteuerung: Bericht

                                                            Tipsuda Thavaramara – ehemaliger stellvertretender Generalsekretär der thailändischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) – widersprach den Absichten der Regierung, eine Kapitalertragssteuer von 15 % auf Kryptowährungsgewinne zu erheben.  Sie glaubt, dass eine solche Gesetzgebung unpraktisch, ungerecht und für den Handelssektor nicht vorteilhaft ist.

Dem Gesetzentwurf fehlt es an Klarheit

Anfang dieses Monats präsentierten die thailändischen Behörden Pläne, lokale Kryptowährungsinvestoren und Miner mit einer Kapitalertragssteuer von 15 % zu belegen. Gemäß der Gesetzgebung wäre der Austausch digitaler Vermögenswerte von den möglichen Vorschriften ausgenommen. Trotzdem ging der Gesetzgeber nicht näher darauf ein, was einige Einzelpersonen dazu brachte, die Anwendungsfälle anzuzweifeln.

Einer von ihnen ist Tipsuda Thavaramara – ein ehemaliger Spitzenmanager der thailändischen SEC. Aus ihrer Sicht ist die mögliche Krypto-Besteuerung unklar und wird den Handel nicht fördern:

„Die Quellensteuer wirkt sich auch auf Transaktionen aus, da Geschäfte, die Kryptowährungen akzeptieren, Kapitalertragssteuern von Kunden erheben müssen.“

Sie erklärte weiter, dass die Entscheidung des Finanzministeriums „unfair und unpraktisch“ sei, da Krypto-Börsenbetreiber keine Investitionserträge an die Benutzer zahlen:

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„Ob sich die Politik auf die Förderung der Handelsindustrie konzentriert oder nicht, das Finanzministerium sollte Steuern fair und nach klaren Regeln und Praktiken erheben.“

Tvaramara bemerkte, dass Länder wie Singapur, Australien und einige europäische Nationen Kryptowährungen nicht als Produkt behandeln und die Mehrwertsteuer (MwSt.) auf den Handel abgeschafft haben. Sie forderte die thailändischen Behörden auf, diesem Weg zu folgen.

Tipsuda Thavaramara, The Bangkok Post

Thailands Krypto-Pläne für 2022

Ende 2021 enthüllte die Bank of Thailand (BoT) Pläne zur Einführung strenger Regeln für die Kryptowährungsindustrie im Jahr 2022, da das Interesse an der Anlageklasse weiter zunimmt.

Die genauen Regeln, die die BoT vorschlagen will, sind noch nicht bekannt. Dennoch sagte der Gouverneur der Bank – Herr Suthiwartnarueput –, dass Bitcoin und die alternativen Münzen das Potenzial haben, im Geldsystem zu gedeihen. Wie viele andere warnte er jedoch davor, dass die erhöhte Volatilität der Anlageklasse ein Problem bleibe.

Zuvor forderte die Zentralbank von Thailand die lokalen Finanzinstitute auf, sich von Kryptowährungen fernzuhalten:

„Wir wollen nicht, dass Banken direkt in den Handel mit digitalen Vermögenswerten involviert sind, weil Banken für Kundeneinlagen und die Öffentlichkeit verantwortlich sind, und es besteht ein Risiko.“

Die BoT war auch besorgt, dass der breite Einsatz digitaler Vermögenswerte die Fähigkeit der Zentralbank beeinträchtigen könnte, die nationale Wirtschaft zu überwachen.

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