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Venice Token legt 10% zu – Wie weit steigt dieser Altcoin?

RSI signalisierte die Trendwende frühzeitig

Bemerkenswert ist, dass der Relative Strength Index (RSI) im Tageschart seinen eigenen Abwärtstrend bereits mehrere Handelssitzungen vor dem Preisausbruch verließ. Analysten werten solche Vorlaufsignale häufig als frühe Bestätigung einer Trendumkehr. Der Indikator hatte Anfang Juli nahe der Marke 32 seinen Tiefpunkt erreicht, als der VVV-Kurs die 10-Dollar-Zone testete. Inzwischen hat er die Mittellinie bei 50 sowie seinen gleitenden Durchschnitt zurückerobert und notiert aktuell bei rund 55. Damit besteht noch Spielraum, bevor der überkaufte Bereich oberhalb von 70 erreicht wird. Fällt der RSI im Rahmen eines Rücksetzers wieder unter 50, würde das bullische Signal jedoch an Überzeugungskraft verlieren.

Volumen auf Stundenbasis bestätigt den Ausbruch

Das Tagesvolumen zeichnet ein vorsichtigeres Bild, denn es ist seit Mai kontinuierlich zurückgegangen. Der Ausbruch entbehrt daher auf den höheren Zeitebenen noch einer vollständigen Volumenbestätigung. Der Stundenchart schließt diese Lücke jedoch teilweise. VVV handelte vom 18. Juli bis zum Dienstagmorgen innerhalb eines parallelen Kanals zwischen etwa 11,35 und 12,05 US-Dollar. Der Ausbruch über das obere Kanalband fiel mit dem stärksten Volumenpeak der gesamten Erholung auf Stundenbasis zusammen. Der stündliche RSI erreichte während des Impulses 83 und ist seitdem auf 70 zurückgegangen. Ein Rücktest der Zone zwischen 12,00 und 12,05 US-Dollar wäre daher ein naheliegender nächster Schritt. Hält dieser Bereich als neue Unterstützung, würde das die bullischen Setups widerspiegeln, die dem Kursanstieg im Mai vorausgingen.

Fibonacci-Struktur zeigt mögliche Kursziele

Die Korrektur ausgehend vom Hoch bei 21,47 US-Dollar stoppte nahezu exakt dort, wo es die Fibonacci-Theorie nahelegt. Das Tief bildete sich knapp unterhalb von 10 US-Dollar und damit leicht oberhalb des 0,618-Retracements bei 9,33 US-Dollar, in der Nähe einer früheren Widerstandszone. Das nächste rechnerische Kursziel liegt beim 0,382-Retracement nahe 13,97 US-Dollar. Dieser Bereich deckt sich mit einer horizontalen Angebotszone rund um 14 US-Dollar, an der VVV bereits im Mai und Juni mehrfach ins Stocken geraten war. Von aktuellen Kursen aus entspräche das einem weiteren Anstieg von rund neun Prozent. Ein sauberer Ausbruch über die 14-Dollar-Marke würde das 0,236-Niveau bei 16,83 US-Dollar freilegen, etwa 31 Prozent höher. Darüber hinaus bleibt das Rekordhoch von 22,58 US-Dollar aus dem Januar 2025 die finale Hürde. Scheitert VVV hingegen erneut an der 14-Dollar-Zone und verliert zusätzlich die 12-Dollar-Marke, würde die bullische Struktur ungültig und die Unterstützung bei 10 US-Dollar rückt wieder in den Fokus.

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Burn-Mechanismus als fundamentaler Treiber

Neben der Charttechnik könnten Fundamentaldaten die Kursbewegung beschleunigen. Venice AI gab am 17. Juli bekannt, dass künftig fünf US-Dollar von je 100 US-Dollar an API-Guthaben automatisch zum Kauf und zur Vernichtung von VVV verwendet werden. Gleichzeitig bleibt der Großteil der im Umlauf befindlichen Token gestaked, sodass der neue Burn-Mechanismus das verfügbare Angebot weiter verknappt. Die entscheidende Frage lautet nun, ob es den Käufern gelingt, die 14-Dollar-Marke in eine Absprungbasis zu verwandeln oder ob der Ausbruch an derselben Wand scheitert, die ihn bereits zweimal aufgehalten hat.

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