Cardano-News: ADA fällt auf Mehrjahrestief – Ende für Cardano?

Aktuelle Informationen deuten darauf hin, dass große Wallet-Inhaber aktiv ihre Bestände reduzieren. Laut Daten des On-Chain-Analyseunternehmens Santiment gab es zuletzt einen bedeutenden Anstieg in der „Age Consumed“-Metrik von Cardano, was darauf hindeutet, dass ehemals inaktive Halter ihre Coins bewegen. Diese Bewegungen sind konsistent mit einem massiven Verkaufsdruck, statt einem einfachen Umschichten von Token. Wallets, die zwischen 10 und 100 Millionen ADA halten, verkauften in nur wenigen Tagen insgesamt etwa 180 Millionen Tokens, während größere Wallets mit 1 bis 10 Millionen ADA vor kurzem mehr als 560 Millionen Tokens über einen Zeitraum von vier Tagen abstoßen konnten.
Die Verkäufe erfolgen nicht isoliert, sondern sind auch Teil eines breiteren Bärenmarktes für Kryptowährungen, der durch ETF-Abflüsse, De-Risking auf Treasury-Ebene und geopolitische Unsicherheiten verstärkt wird. Diese Faktoren haben sich negativ auf den gesamten Altcoin-Markt ausgewirkt und unterstreichen, dass der Preisverfall von ADA nicht ausschließlich auf interne Probleme des Projekts zurückzuführen ist. Technisch gesehen zeigen die gleitenden Durchschnitte der letzten 50, 100 und 200 Tage einen klaren Widerstand zwischen 0,23 und 0,33 USD, was auf einen strukturellen Trendbruch hinweist.
Betrachtet man die Preisprognose für ADA, so hat der Token in den vergangenen zwei Jahren eine dramatische Boom-und-Bust-Dynamik erlebt. Nachdem er bis Mitte 2024 in einem relativ stabilen Bereich zwischen 0,35 und 0,50 USD gehandelt wurde, erlebte er Ende 2024 einen signifikanten Anstieg bis zu 1,35-1,40 USD Anfang 2025. Nach diesem parabolischen Anstieg folgte jedoch eine Phase intensiver Volatilität mit mehreren niedrigeren Höchstständen. Seit der zweiten Hälfte des Jahres 2025 befindet sich ADA in einem nachhaltigen Abwärtstrend und hat einen Großteil seiner vorherigen Gewinne verloren.
Die gegenwärtige Marktsituation wird durch eine tief überverkaufte RSI von 27,83 angezeigt, was darauf hindeutet, dass eine technische Erschöpfung vorliegen könnte und eventuell eine Preisrally oder Konsolidierung ansteht. Dennoch bleibt der übergeordnete Trend weiterhin bärisch, während der Preis die Tiefststände erreicht hat, die zuletzt während des Bärenmarktes 2024 beobachtet wurden. Dies könnte signifikante langfristige Verlustwerte für die Investoren bedeuten, die nahe den Höchstständen von 2025 gekauft haben.


