Kommt Kamada etwa doch zurück zur SGE? Eigentlich war seit einigen Wochen klar: Daichi Kamada verlässt Eintracht Frankfurt und möchte laut eigener Angabe den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. Der Europa-League-Sieger von 2022 war über vier Jahre lang absolute Stammkraft im Mittelfeld der Hessen. Gerade zu Beginn der Saison 2022/2023 war er in Weltklasse-Form und spielte die Defensiven der Gegner gerade zu schwindelig. Nach der Weltmeisterschaft im vergangenen Winter brach seine Leistung jedoch drastisch ein und über Wochen, gar Monate steckte der Japaner im Formtief. Erst, als er seinen Abschied von der Eintracht verkündete, zeigte seine Leistungskurve wieder nach oben. Sportvorstand Markus Krösche betonte zum Zeitpunkt des Abschiedes: „Gerne hätten wir Daichi auch in Zukunft bei der Eintracht gesehen, doch die Interessen des Spielers gingen damit nicht einher.“ AC-Mailand-Wechsel wohl geplatzt Seit dem offiziellen Ende der Saison am 30. Juni ist Kamada vereinslos. Das verwundert, denn eigentlich hieß es von etlichen Medien, der 26-Jährige sei mit dem AC Mailand bereits handelseinig gewesen. Doch noch immer hat er keinen neuen Vertrag unterschrieben. Es sieht derzeit auch so aus, als ob die Tür beim AC Mailand zu sein könnte. Grund dafür ist, Gerüchten zufolge, eine Klausel der italienischen Serie A, nach der nur eine gewisse Anzahl an Spielern pro Verein aufgenommen werden dürfen, die nicht in der EU beheimatet sind. Derzeit hat Milan deshalb wohl keinen Platz für Kamada. Wie der Sportnachrichten-Sender „Sport 1“ erfahren haben will, ist die Tür bei der SGE für den Japaner nicht geschlossen. Demnach prüfe man beim Klub derzeit alle Optionen. Kamadas alte Rückennummer, die 15, ist mittlerweile schon wieder vergeben. Neuzugang Ellyes Skhiri trägt sie fortan. Bei einer Kamada-Rückkehr würde er wohl eine neue Nummer bekommen. Quelle