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7-Billionen-Dollar Wall-Street-Riese beobachtet diesen Bitcoin-Schlüsselindikator

Fast 15 Millionen Bitcoin liegen seit mindestens 155 Tagen unberührt

Laut Fidelity-Analyst Zack Wainwright haben sich mittlerweile knapp 15 Millionen Bitcoin seit mindestens 155 Tagen nicht bewegt. Diesen Bestand bezeichnet Fidelity als Bestand langfristiger Halter und behandelt ihn als einen der verlässlichsten Indikatoren für Anlegerüberzeugung. Das Allzeithoch dieser Kennzahl wurde am 5. Juli 2026 verzeichnet, während der Bitcoin-Kurs weiterhin unter Druck stand. Historisch betrachtet steigt dieser Bestand in Bärenmärkten an und schrumpft in Bullenmärkten, wenn Investoren beginnen, Gewinne mitzunehmen.

Rund 40 Prozent der langfristigen Halter sitzen auf Verlusten

Besonders bemerkenswert ist, dass etwa 40 Prozent dieser Langzeithalter derzeit unrealisierte Verluste in ihren Positionen tragen. Trotzdem halten die meisten von ihnen an ihrem Bitcoin-Bestand fest, wie Wainwright in seiner Analyse festhält. Bitcoin notiert derzeit rund 50 Prozent unterhalb seines Oktober-2025-Hochs von über 126.000 US-Dollar. Im Vergleich zu früheren Bärenmärkten, die Kursrückgänge von 70, 80 oder sogar 90 Prozent mit sich brachten, wertet Wainwright den aktuell flacheren Rückgang als Zeichen einer zunehmenden Marktreife.

On-Chain-Metriken nähern sich historischen Tiefständen

Fidelity stellt fest, dass verschiedene On-Chain-Kennzahlen Niveaus erreichen, die in der Vergangenheit mit zyklischen Tiefpunkten des Bitcoin-Marktes in Verbindung standen. Wainwright formulierte es wie folgt: „Eine Vielzahl von On-Chain-Metriken nähert sich Niveaus, die historisch mit den Marktzyklustiefs von Bitcoin assoziiert werden. Ob diese Signale letztlich einen Wendepunkt markieren, bleibt abzuwarten, aber die Langzeithalter-Daten scheinen diese Einschätzung zu bestätigen.“ Eine definitive Aussage, ob der Bärenmarkt seine letzte Phase erreicht hat, trifft Fidelity jedoch ausdrücklich nicht.

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Analysten sehen möglichen Tiefpunkt im vierten Quartal

Benjamin Cowen, Mitglied des Market-Intelligence-Expertenrats von Krypto news, teilt eine ähnliche, wenn auch konkretere Einschätzung. Seinem saisonalen Modell zufolge könnte der Markt im vierten Quartal einen Boden ausbilden, wobei er einen möglichen Tiefstand von rund 44.000 US-Dollar nennt. „Das Bärenmarkt-Rahmenwerk bleibt intakt, und der Fokus verlagert sich vom Bestätigen des Kursrückgangs hin zur Beobachtung des Tiefpunkts“, schrieb Cowen.

August gilt historisch als schwieriger Monat

Ein weiterer Risikofaktor steht unmittelbar bevor. In allen drei vorangegangenen Midterm-Wahljahren schloss der August für Bitcoin negativ ab, mit Verlusten zwischen 15 und 18 Prozent. Dieser Monat gilt damit als nächster wichtiger Test für den Markt. Fidelity und unabhängige Analysten sind sich einig: Die Datenlage deutet auf einen möglichen Wendepunkt hin, doch Gewissheit bietet keiner der Indikatoren zum jetzigen Zeitpunkt.

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