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Investoren mit niedrigem Einkommen verkauften die meisten Krypto-Bestände während des Marktcrashs (Umfrage)


Fast die Hälfte der befragten Kryptowährungsinvestoren (46%) gaben zu, einige ihrer Besitztümer in den letzten Wochen verkauft zu haben. Diejenigen mit niedrigeren Gehältern trennten sich eher von ihren Beständen.

Die meisten HODLer neigen dazu, wohlhabend zu sein

Das amerikanische Business-Intelligence-Unternehmen – Civic Science – abgefragt Tausende von Kryptowährungsinvestoren, um herauszufinden, wie sich der anhaltende Marktcrash auf ihr Handeln ausgewirkt hat. 26 % gaben an, dass sie viele ihrer Positionen ausgezahlt haben, während 20 % einen kleinen Betrag verkauft haben.

Es überrascht nicht, dass die meisten finanziell stabilen Personen (insbesondere diejenigen, die über 150.000 Dollar pro Jahr verdienen) HODLer blieben, da sich nur 28 % von ihnen von einigen Krypto-Besitztümern trennten. 65 % derjenigen aus der unteren Einkommensklasse verkauften jedoch einen Teil ihres Vorrats.

Auch die Lust, in digitale Assets zu investieren, hat sich durch den Kurseinbruch verändert. Im Januar gaben 54 % der Anleger an, dass die Marktvolatilität ein erhebliches Hindernis darstellt, das sie davon abhalten könnte, Vermögen darin zu verteilen, während derzeit 58 % diese Meinung teilen.

Der Hauptgrund, warum Menschen sich vom Bereich der digitalen Assets fernhalten, sind jedoch nicht die Preisschwankungen. 30 % glauben, dass Bitcoin nicht legitim ist, während 23 % auf seine Volatilität hinweisen. 10 % gaben zu, dass sie nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, in das Ökosystem einzusteigen, und 5 % verstehen nicht, wie man Krypto-Assets kauft.

Krypto ist bei den Reichen beliebt

Mehrere andere Studien belegen die Annahme, dass digitale Vermögenswerte vor allem für vermögende Privatpersonen eine attraktive Anlagemöglichkeit darstellen. Eine von CNBC Ende 2021 durchgeführte Umfrage geschätzt dass 83 % der Millennial-Millionäre Kryptowährungen besitzen. 48 % gaben an, dass sie planen, ihr Engagement im Jahr 2022 zu erhöhen, und nur 6 % glauben, dass sie ihre Bestände reduzieren sollten.

Die reichen Millennials haben auch einen erheblichen Teil ihres Vermögens in Bitcoin oder Altcoins investiert. 53 % gaben an, dass die Hälfte ihres Portfolios in Krypto liegt, und 30 % gaben zu, dass 75 % ihres Gesamtvermögens dort angelegt sind.

Eine weitere aktuelle Studie von Forbes aufgedeckt dass auch Milliardäre der Anlageklasse zugeneigt sind. Den Ergebnissen zufolge ist jede dritte befragte Person mit einem Gesamtvermögen von mindestens 1 Milliarde US-Dollar in irgendeiner Form Kryptowährungen ausgesetzt.

Einige bemerkenswerte Namen auf dieser Liste sind Sam Bankman-Fried – CEO und Mitbegründer von FTX – der sagte, dass zwischen 76 % und 100 % seines Portfolios in digitalen Assets verteilt sind.

Der Besitzer der Dallas Mavericks – Mark Cuban – ist ebenfalls Teil dieses Clubs. Er sagte sogar, dass sich seine Krypto-Bestände während des Markteinbruchs besser entwickelt hätten als seine Tech-Aktien:

„Es ist nicht anders als in Aktien, Anleihen oder andere Vermögenswerte zu investieren. Die Zinsen steigen, Risikoanlagen sinken. Meine Tech-Aktien haben sich schlechter entwickelt als mein Krypto.“

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