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Metas KI prognostiziert unglaublichen Bitcoin-Preis bis Ende 2026

Vier Katalysatoren hinter der Prognose

Der erste Katalysator ist der sogenannte CLARITY Act, ein geplantes US-Gesetz, das Banken, Vermögensverwaltern und Krypto-Börsen die lang ersehnte Rechtssicherheit bringen soll. Das Gesetz würde die Aufsicht über Kryptowährungen auf die CFTC übertragen und damit institutionelle Nachfrage in den Bereichen Verwahrung, Staking und tokenisierte Wertpapiere freisetzen.

Als zweiten Katalysator nennt Meta AI die bestehende ETF-Infrastruktur. Neun aufeinanderfolgende Tage mit Bitcoin-ETF-Zuflüssen in Höhe von insgesamt 2,1 Milliarden US-Dollar zeigen, dass Spot-ETFs kontinuierlich Angebot absorbieren. Pensionsfonds und Vermögensverwalter erhöhen ihre Allokationen schrittweise. Drittens wirken makroökonomische Faktoren wie steigende Staatsschulden, hohe Defizite und die Entwertung von Fiatwährungen als Treiber, die Bitcoin als Wertspeicher attraktiver machen. Grayscale bezeichne diese Dynamik als den größten Treiber bis 2026. Der vierte Katalysator ist die anhaltende Unternehmens- und Treasury-Adoption. Strategy und andere Unternehmen kaufen weiterhin Bitcoin, während Wall-Street-Banken wie Morgan Stanley und Charles Schwab eigene Krypto-Produkte einführen.

Externe Kursziele stützen die Prognose

Die Meta-AI-Prognose steht nicht allein. Die Großbank Citi setzt ihren Basisfall bei 143.000 US-Dollar an, während der Bulle-Fall bei 189.000 US-Dollar liegt. Fundstrats Analyst Tom Lee geht sogar von 250.000 US-Dollar aus, getragen von institutionellen und staatlichen Rückenwinden. Diese externen Ankerpunkte verleihen der KI-Prognose zusätzliche Glaubwürdigkeit.

Bärenfall: Verzögerung, kein Kollaps

Meta AI beschreibt das pessimistische Szenario ausdrücklich als Verzögerung und nicht als Zusammenbruch. Sollte der CLARITY Act über die August-Pause hinaus blockiert bleiben, die US-Notenbank Fed die Zinsen länger hoch halten oder die ETF-Zuflüsse enttäuschen, könnte die Rally bei 80.000 bis 100.000 US-Dollar enden. Citis Rezessionsszenario sieht sogar einen Rückfall auf 58.000 US-Dollar vor. Das Gesamtbild bleibt laut dem Modell dennoch asymmetrisch zugunsten der Aufwärtsseite.

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Technisches Bild zeigt Stabilisierung

Auf dem Tageschart notiert Bitcoin bei rund 61.663 US-Dollar nach einem langen Rückgang von Hochs bei etwa 127.000 US-Dollar im Oktober. Eine Erholungsrally im Mai scheiterte knapp oberhalb von 83.000 US-Dollar. Seither hat sich der Kurs in den niedrigen 60.000er-Bereich eingependelt. Der erste Widerstand liegt bei rund 64.000 US-Dollar, eine wichtigere Hürde befindet sich bei 76.000 US-Dollar. Die Unterstützung hält bei 58.000 US-Dollar, dem Niveau aus Citis Rezessionsszenario. Ein klarer Ausbruch über 64.000 oder ein Rutsch unter 58.000 US-Dollar dürfte entscheiden, in welche Richtung sich Bitcoin in der zweiten Jahreshälfte bewegt.

Felix Vaider

Felix Vaider analysiert den Kryptomarkt und erklärt, wie Kursbewegungen, Handelsstrategien und makroökonomische Faktoren den Markt beeinflussen. Er hat Erfahrung im Finanzwesen und algorithmischen Handel. Seine Artikel liefern datenbasierte Einblicke für Anleger, die Bitcoin, Altcoins und Marktdynamiken verstehen wollen.

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