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Zcashs neuer Node: Visa-ähnliche Privatsphäre mit 50.000 Transaktionen pro Sekunde

Von einer Transaktion pro Sekunde zu Visa-Niveau

Der Unterschied zwischen dem aktuellen Stand und dem angestrebten Ziel ist enorm. Heute schafft Zcash nach eigenen Angaben rund eine private Transaktion pro Sekunde. Das geplante Endziel liegt bei 50.000 Transaktionen pro Sekunde, einem Wert, der mit dem Durchsatz großer Kreditkartennetzwerke vergleichbar ist. Zakura bildet dabei den Ausgangspunkt dieser Entwicklung und ist der erste konkrete Baustein auf diesem Weg.

Was steckt hinter Zcash und privatem Zahlungsverkehr?

Zcash ist eine Kryptowährung, die 2016 eingeführt wurde und sich auf den Schutz der Privatsphäre ihrer Nutzer spezialisiert hat. Anders als bei Bitcoin, wo Transaktionen auf einer öffentlich einsehbaren Blockchain gespeichert werden, ermöglicht Zcash durch den Einsatz kryptografischer Verfahren, sogenannte Zero-Knowledge-Proofs, vollständig verschlüsselte Transaktionen. Sender, Empfänger und Betrag können dabei für Außenstehende verborgen bleiben.

Ein Node-Client wie Zakura ist dabei die Software, die Teilnehmer im Netzwerk betreiben, um Transaktionen zu empfangen, zu validieren und weiterzuleiten. Die Qualität und Leistungsfähigkeit solcher Clients ist entscheidend dafür, wie viele Transaktionen ein Netzwerk in kurzer Zeit verarbeiten kann. Bisherige Einschränkungen beim Durchsatz von Zcash lagen unter anderem in der rechenintensiven Natur der Datenschutzmechanismen begründet.

Einordnung in den breiteren Krypto-Kontext

Die Ambition, einen privatsphäreorientierten Coin auf das Skalierungsniveau von Visa zu bringen, ist technisch anspruchsvoll. Viele Blockchain-Netzwerke stehen vor dem sogenannten Skalierbarkeits-Trilemma: Dezentralisierung, Sicherheit und Skalierbarkeit lassen sich nur schwer gleichzeitig maximieren. Wird Datenschutz als vierte Dimension hinzugefügt, steigt die Komplexität weiter. Der Ansatz mit Zakura signalisiert, dass das Zcash-Entwicklerteam dieses Problem mit einer neuen Client-Architektur angehen will.

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Ausblick

Zakura ist laut den verfügbaren Informationen ausdrücklich nur der erste Schritt eines mehrstufigen Plans. Weitere Komponenten sollen folgen, um den angestrebten Durchsatz schrittweise zu erreichen. Ob und wann das Ziel von 50.000 Transaktionen pro Sekunde tatsächlich erreicht wird, hängt vom Fortschritt der weiteren Entwicklungsschritte ab. Für die Krypto-Branche bleibt der Ansatz dennoch bemerkenswert: Ein privatsphärezentriertes Netzwerk, das ernsthaft mit traditionellen Zahlungsinfrastrukturen konkurrieren will, wäre ein Novum.

Felix Vaider

Felix Vaider analysiert den Kryptomarkt und erklärt, wie Kursbewegungen, Handelsstrategien und makroökonomische Faktoren den Markt beeinflussen. Er hat Erfahrung im Finanzwesen und algorithmischen Handel. Seine Artikel liefern datenbasierte Einblicke für Anleger, die Bitcoin, Altcoins und Marktdynamiken verstehen wollen.

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