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Bitcoins 500-Tage-Halving-Regel signalisiert nächsten Kaufzeitpunkt im November 2026

Das Modell und seine historische Trefferquote

Crypto Rovers Methode markiert auf einem Chart eine grüne Kaufzone 500 Tage vor jedem Halving und eine rote Verkaufszone 500 Tage danach. Auf der Verkaufsseite liefert die Geschichte klare Anhaltspunkte: Bitcoin erreichte seinen Höchststand rund 526 Tage nach dem Halving von 2016 und ungefähr 545 Tage nach dem Halving von 2020. Auch der aktuelle Zyklus passte in dieses Muster. Laut CoinGecko-Daten markierte Bitcoin am 6. Oktober 2025 ein Allzeithoch von 126.296 US-Dollar, was 535 Tage nach dem Halving im April 2024 entspricht. Damit lag der Gipfel innerhalb des beobachteten Fensters von 480 bis 550 Tagen.

Auch auf der Kaufseite hat das Modell bislang funktioniert. Die 500-Tage-Marke vor dem Halving von 2020 fiel mit dem Tief vom Dezember 2018 bei rund 3.200 US-Dollar zusammen. Ein ähnliches Kauffenster vor dem Halving von 2016 traf das frühe Tief von 2015. In beiden Fällen begann die Akkumulationsphase, während die Marktstimmung noch deutlich negativ war.

November 2026 als nächstes Akkumulationsfenster

Das nächste Bitcoin-Halving ist für den 13. April 2028 bei Block 1.050.000 geplant. Dann sinkt die Blockbelohnung von 3,125 BTC auf 1,5625 BTC. Zählt man 500 Tage zurück, ergibt sich als Kaufsignal der 30. November 2026, also in etwa fünf Monaten. Das rechnerische Verkaufsdatum liegt 500 Tage nach dem Halving im späten August 2029. Da vergangene Hochs eher nach rund 535 Tagen auftraten, verschiebt sich die wahrscheinliche Verkaufszone in die zweite Hälfte des Jahres 2029.

Analysten empfehlen deshalb, das Modell als breites Zeitfenster zu verstehen und nicht als festes Einzeldatum. Trader, die beim Zyklus 2025 entsprechend flexibel vorgingen, konnten demnach nahe am Allzeithoch aussteigen.

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Aktuelle Marktlage und Schwächen des Modells

Derzeit notiert Bitcoin bei rund 62.675 US-Dollar, ein Plus von 0,8 Prozent innerhalb von 24 Stunden, bei einer Marktkapitalisierung von etwa 1,26 Billionen US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang von mehr als 50 Prozent gegenüber dem Hoch vom Oktober 2025. Dieser Drawdown gilt jedoch als historisch moderat: Die maximalen Kurseinbrüche in Bitcoin-Bärenmärkten verringerten sich schrittweise von rund 86 Prozent über 84 Prozent und 78 Prozent auf nun ungefähr 50 Prozent. Als Grund nennen Analysten die stabilere Nachfrage durch börsengehandelte Fonds und Unternehmensbilanzen.

Das Modell weist allerdings klare Grenzen auf. Es stützt sich lediglich auf drei abgeschlossene Zyklen, und das Verkaufssignal hat jedes Mal etwas zu früh angeschlagen. Einige Forscher vermuten zudem, dass sich der Vier-Jahres-Rhythmus auf einen Fünf-Jahres-Zyklus ausdehnt, was den nächsten Hochpunkt weiter nach hinten verschieben würde. Sollte das Halving auch nur geringfügig nach Mitte April 2028 rutschen, verschöbe sich das 500-Tage-Kaufsignal in den Dezember 2026. Ob das Novemberfenster 2026 erneut einen zyklischen Tiefpunkt markiert oder der erste Zyklus wird, in dem das Muster versagt, dürfte die nächsten zwei Bitcoin-Jahre maßgeblich bestimmen.

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